DAX +0,75 % 25.897,98 Pkt 14:47:04 MDAX +0,19 % 30.482,69 Pkt 14:47:04 Euro Stoxx 50 -0,76 % 6.160,18 Pkt 14:46:30 Dow Jones -0,68 % 52.116,27 Pkt 15:02:04 S&P 500 -1,48 % 7.629,73 Pkt 15:01:59 Nasdaq -3,38 % 25.652,38 Pkt 15:02:00 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -2,58 % 3.927,30 USD 14:52:03 Silber -5,25 % 49,45 USD 14:52:03 Brent -1,26 % 113,43 USD 14:52:04 WTI +2,04 % 104,08 USD 14:51:58 Bitcoin -1,11 % 76.912,34 USD 15:01:56 EUR/USD -0,08 % 1,11470 USD 15:01:43 EUR/GBP -0,48 % 0,83290 GBP 15:02:04 EUR/CHF -0,47 % 0,91930 CHF 15:02:04 EUR/JPY -0,41 % 175,346 JPY 15:02:04

Energie: Millionen Deutsche haben Zahlungsrückstände bei Versorgungsbetrieben

Nation

Rund 3,8 Millionen Menschen in Deutschland hatten im vergangenen Jahr Probleme, ihre Strom- und Gasrechnungen fristgerecht zu bezahlen. Dies entspreche einem Anteil von 4,6 Prozent der Bevölkerung, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil leicht gesunken: Im Jahr 2024 hatten 5,0 Prozent der Bevölkerung Zahlungsrückstände bei Rechnungen von Versorgungsbetrieben.

Besonders Mieterinnen und Mieter beglichen Rechnungen nicht: Während 3,3 Prozent der Menschen aus Eigentümerhaushalten im vergangenen Jahr bei Versorgungsbetrieben im Zahlungsverzug waren, lag der Anteil bei Mieterhaushalten mit 5,8 Prozent höher.

Höhere Nebenkosten

Auch Nebenkosten und Nebenkostennachzahlungen bedeuten für viele Mieterinnen und Mieter eine finanzielle Belastung. Die Preise für Wohnungsnebenkosten waren zuletzt leicht überdurchschnittlich gestiegen. Diese lagen laut den Statistikern im August 2026 um 3,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt nahmen im selben Zeitraum um 2,9 Prozent zu. Zu den Wohnungsnebenkosten zählen die Kosten für Wasserversorgung und Müllabfuhr, Gebäudereinigung, Wartung von Aufzügen oder Ähnliches sowie weitere Aufwendungen.

Für Haushaltsenergie mussten Verbraucherinnen und Verbraucher zuletzt hingegen weniger bezahlen: Die Preise für Energieträger wie Strom, Gas, Heizöl, Fernwärme oder feste Brennstoffe wie Holz und Kohle waren im August 2026 um 0,7 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Angesichts der Energiekrise waren die Preise für Haushaltsenergie insbesondere im Jahr 2022 allerdings stark angestiegen und befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau.

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