DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

Energiekosten: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreisen

Nation

Angesichts der geringen Füllstände von Gasspeichern hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) vor steigenden Preisen für Kundinnen und Kunden gewarnt. »Niedrige Speicherstände würden die bereits angespannte Lage auf den Energiemärkten in der kommenden Heizsaison weiter verschärfen«, sagte vzbv-Vorständin Ramona Pop der Rheinischen Post. »Für Privathaushalte kann das höhere Energiepreise bedeuten.« Die deutschen Speicher sind derzeit nur zu gut 50 Prozent gefüllt – vor einem Jahr waren es knapp 67 Prozent. Grund sind die seit Monaten hohen Preise am Weltmarkt infolge des Irankriegs. Zudem hat die Sperrung der Straße von Hormus das weltweite Angebot an Flüssigerdgas reduziert. »Die Einkaufspreise für Gas steigen seit Beginn des Krieges im Nahen Osten deutlich«, sagte Pop. »Wir beobachten die Gasspeicherstände sehr genau und sehen die möglichen Herausforderungen für den kommenden Winter«, sagte die Vorständin. Sie riet Kundinnen und Kunden, zu prüfen, ob ihr Vertrag über den Winter hinaus eine Preisbindung vorsieht. »Das schützt zunächst vor steigenden Preisen«, sagte sie. Anderenfalls sollte ein Anbieterwechsel in Erwägung gezogen werden. Die Füllung der deutschen Speicher sei »sehr gering«, räumte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin ein. Das Ministerium von Katherina Reiche (CDU) sieht allerdings die Händler in der Pflicht. Zum 1. November müssten die deutschen Gasspeicher nach gesetzlichen Vorgaben mit Ausnahmen zu jeweils 80 Prozent gefüllt sein. Der Branchenverband Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas (FNB-Gas) teilte mit, dass die Vorgabe kaum noch zu erreichen sei. Für die Händler, die normalerweise im Sommer Gas kaufen, um es in der Heizperiode im Winter zu verkaufen, ist der Einkauf aktuell unattraktiv. Der Preis für europäisches Erdgas war am Mittwoch auf das höchste Niveau seit der Anfangsphase des Irankriegs gestiegen.

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