DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,36 % 52.402,47 Pkt 20:07:53 S&P 500 +1,33 % 7.724,75 Pkt 20:07:52 Nasdaq +2,10 % 26.499,36 Pkt 20:07:49 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,78 % 4.070,10 USD 19:57:32 Silber +0,41 % 54,33 USD 19:57:34 Brent -5,46 % 109,49 USD 19:57:16 WTI -1,77 % 99,96 USD 19:57:42 Bitcoin +0,75 % 80.605,62 USD 20:07:45 EUR/USD -0,70 % 1,11400 USD 20:07:45 EUR/GBP -0,26 % 0,83630 GBP 20:07:52 EUR/CHF -0,15 % 0,92270 CHF 20:07:52 EUR/JPY -0,06 % 175,820 JPY 20:07:52

Energiewende: EnBW stellt Ausbauziele für Windkraft infrage

Technologie

Gesetzliches Ziel der Regierung ist, die Kapazität zur Stromerzeugung aus Windenergie auf See bis 2030 auf mindestens 30 Gigawatt (GW) auszubauen. Bis 2045 sollen 70 GW erreicht werden. Seit der Inbetriebnahme des ersten deutschen Windparks auf See 2010 ist die Gesamtleistung der Anlagen auf 10,2 GW gestiegen, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im April mitgeteilt hatte.

Der EnBW-Vorstandschef sagte weiter, die Situation der Branche habe sich »dramatisch verschlechtert.« Windturbinen, Logistik und Kabel seien teurer geworden. Im Fünf-Jahres-Vergleich liege die Kostensteigerung bei 30 bis 40 Prozent, über 15 Jahre bei mehr als 50 Prozent. Deshalb schlägt er vor: »Lasst uns erst einmal 55 Gigawatt bauen, und dann sehen wir weiter.«

Unterstützung für Kurs von Wirtschaftsministerin Reiche

Energie Baden-Württemberg (kurz: EnBW) betreibt bislang mit Baltic I, Baltic II, Hohe See und Albatros vier Parks. Im Spätsommer soll zudem He Dreiht mit rund 960 Megawatt hinzukommen. 55 der 64 Turbinen sind bereits installiert und etwa 30 davon in Betrieb. Der Konzern gehört zu den wichtigsten Energieversorgern des Landes.

Den Kurs von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) verteidigt Stamatelopoulos grundsätzlich. »Die Bundesregierung geht Dinge an, die seit langer Zeit geregelt werden müssen. Die Energiewende ist ein Langzeitprojekt, und das, was vor 20 Jahren richtig war, muss nicht unbedingt jetzt auch noch richtig sein.« Jedoch verkaufe Reiche ihre Politik »mitunter kommunikativ schlecht«.

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