Entdeckung einer Gruppe von Medikamenten gegen Fettleibigkeit, die möglicherweise das PMOS-Syndrom hemmen.
Charlotte Touzalin berichtete, dass sie ab der achten Klasse eine rapide Gewichtszunahme bemerkte und sich die Gesichtsbehaarung rasieren musste, während ihre Mitschüler diese Probleme nicht hatten. Diese Symptome hielten viele Jahre an, die Ursache blieb jedoch ungeklärt. Nach etwa sechs Jahren Suche wurde bei Touzalin PMOS diagnostiziert, und sie nahm an einer Behandlungsstudie mit dem GLP-1-Injektionspräparat Semaglutid teil. Nach zehn Monaten Behandlung zeigten sich erste positive Ergebnisse. Ihr Testosteronspiegel sank um mehr als die Hälfte, und auch ihr Menstruationszyklus stabilisierte sich. Das könnte Sie interessieren Dr. Melanie Cree, Direktorin der PMOS-Klinik am Kinderkrankenhaus Colorado, sagte, dass vorläufige Studien zeigen, dass diese Medikamentenklasse das Potenzial hat, eine Reihe von Symptomen bei übergewichtigen Frauen zu verbessern, von reproduktiven und metabolischen Problemen bis hin zu Stimmungsproblemen. Die Tatsache, dass Semaglutid in Touzalin mehrere Indikatoren verbesserte, ist ein vielversprechender Hinweis auf eine neue Forschungsrichtung. Experten betonen jedoch, dass es sich hierbei lediglich um vorläufige Ergebnisse handelt. Wissenschaftler führen die Forschung weiter aus und sammeln zusätzliche Daten und klinische Belege, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Methode zu bewerten. Daher sind GLP-1-Medikamente derzeit nicht im offiziellen Behandlungsschema speziell für PMOS enthalten. Weitere Forschung soll das Potenzial dieser Medikamentenklasse aufzeigen und mehr Behandlungsoptionen für Menschen mit diesem schwer zu diagnostizierenden Syndrom eröffnen. Schalten Sie bitte täglich um 20:00 Uhr die HTV News und um 20:30 Uhr das 24-Stunden -Weltprogramm auf dem HTV-Kanal ein. Quelle: https://htv.vn/phat-hien-nhom-thuoc-tri-beo-phi-co-the-uc-che-hoi-chung-pmos-222260816104015613.htm