Er verzichtet auf Millionen: Prinz William will ein englisches Dorf vor dem Niedergang bewahren
Prinz William (44) reist am Dienstag (15. September) nach Princetown, um das neue Hilfsprojekt „Princetown Community Fund“ offiziell ins Leben zu rufen. Das Hilfsprogramm soll der Gemeinde, die stark unter der Schließung des örtlichen Dartmoor-Gefängnisses leidet, wirtschaftlich und sozial unter die Arme greifen.
Wie das britische Nachrichtenportal „Devon Live“ berichtet, stehen dafür finanzielle Mittel in Höhe von mindestens 250.000 Pfund zur Verfügung. Lokale Initiativen können über dieses Programm Gelder für soziale und ökologische Zwecke beantragen.
Prinz William verzichtet auf Millionen-Einnahmen
Zuvor profitierte Prinz William, der seinen Bruder Harry „genau beobachten soll“, persönlich von den Mieteinnahmen des Dartmoor-Gefängnisses, die sich auf jährlich rund 1,5 Millionen Pfund beliefen. Nun verzichtet William, der außerdem ein Projekt für mentale Gesundheit gestartet hat, ab dem kommenden Finanzjahr auf diese Summe und lässt sie stattdessen der betroffenen Region zukommen.
Nach Angaben von „Devon Live“ ist das Gefängnis seit Sommer 2024 unbewohnt, nachdem gefährlich hohe Werte von natürlichem Radongas in den Unterkünften festgestellt wurden. Die Schließung hatte der lokalen Wirtschaft schwer zugesetzt.
Devon Communities Together verwaltet die Gelder
Die Verteilung der Fördermittel übernimmt die Organisation „Devon Communities Together“. Einzelne Projekte können Zuwendungen zwischen 500 und 40.000 Pfund erhalten. Wie „Devon Live“ weiter meldet, ist diese Maßnahme Teil einer umfassenden Initiative, bei der das Herzogtum Cornwall in den nächsten zehn Jahren über 500 Millionen Pfund in lokale Gemeinschaften, grüne Energie und Landwirtschaft investieren möchte.