DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 62.994,67 USD 09:58:59 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Erdbeben in Indonesien: Mindestens 51 Tote, beliebte Insel betroffen

Welt

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Nach einem schweren Beben vor der indonesischen Insel Flores steigt die Zahl der Todesopfer immer weiter an. Rettungskräfte melden inzwischen mindestens 51 Tote, mehr als 100 teils schwer Verletzte und weitere Menschen, die noch unter eingestürzten Gebäuden vermisst werden. Zwischenzeitlich gab es eine Tsunami-Warnung. Das Erdbeben der Stärke 7,7 erschütterte die Region gegen 5 Uhr (Ortszeit) am Samstagmorgen. Sein Zentrum lag vor der Küste der Insel Flores in der Provinz Ost-Nusa Tenggara in rund zehn Kilometern Tiefe. Auf die Haupterschütterung folgten zahlreiche Nachbeben. Besonders schwer getroffen wurde nach Angaben der Behörden die Region Nagekeo nahe dem Epizentrum. Rund 1,5 Millionen Menschen leben in dem Gebiet. In vielen Orten stürzten Häuser, öffentliche Gebäude und Teile eines Hafenterminals ein. Videos zeigen einstürzende Mauern, aufgewirbelte Staubwolken und panisch flüchtende Menschen. Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Überlebenden. Erdrutsche haben mehrere Straßen verschüttet und erschweren die Hilfsmaßnahmen erheblich. Teams versuchen teils per Fähre in abgeschnittene Gebiete vorzudringen. Krankenhäuser brachten Patienten vorsorglich ins Freie und richteten provisorische Behandlungsplätze unter freiem Himmel ein. Nach Behördenangaben wurden 3500 Soldaten und Polizisten entsandt, Tausende Bewohner evakuiert. Allein in Nagekeo sollen sich rund 2000 Menschen in Sicherheit gebracht haben. Zudem werden Stromausfälle, Verkehrschaos und unterbrochene Kommunikationsverbindungen gemeldet. Keine Gefahr mehr für Tsunami Unmittelbar nach dem Beben hatten die Behörden eine Tsunami-Warnung für mehrere Küstenregionen von Indonesien ausgegeben. Viele Bewohner flohen daraufhin auf höher gelegenes Gelände. Später wurde die Warnung wieder aufgehoben. Zwar wurden in einigen Gebieten Wellen registriert, diese blieben jedoch unter einem Meter Höhe. Insel bei Touristen beliebt Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Welt. Das Land wird immer wieder von schweren Erschütterungen und Tsunamis heimgesucht. Auf Flores selbst hatte bereits 1992 ein Erdbeben mit anschließendem Tsunami rund 2500 Menschen das Leben gekostet. Der Westen der Insel mit der Stadt Labuan Bajo ist ein bei Touristen beliebtes Ziel, vor allem als Basis für Ausflüge zum Tauchen, Schnorcheln und für Besuche im Komodo-Nationalpark. Dort leben die Komodowarane – Echsen, die drei Meter lang werden können. Das Zentrum von Flores, rund 300 Kilometer weiter östlich, gilt hingegen als eher abgeschieden und touristisch kaum erschlossen.

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