Erdbeben in Kolumbien: Shakira will beim Wiederaufbau von Schulen helfen
Sie wisse, dass es keine »Wunderlösungen« gegen das Leid gibt, helfen will sie offenbar trotzdem: Popstar Shakira, 49, hat das Erdbebengebiet in ihrem Heimatland Kolumbien besucht und Unterstützung beim Wiederaufbau von Bildungseinrichtungen angekündigt. Gemeinsam mit dem US-Philanthropen Howard Buffett, dem Sohn des Investors und Milliardärs Warren Buffett, besuchte die Sängerin das schwer betroffene Departamento Chocó an der Pazifikküste, genau eine Woche nach dem heftigen Beben, das fast 300 Menschenleben kostete. »Am meisten macht mir Sorgen, dass all diese Schulen nach Ablauf des Ausnahmezustands nicht wieder aufgebaut werden, dass so viele Menschen in Vergessenheit geraten (…) und unsere Kinder nicht wieder zur Schule gehen können», sagte Shakira in Quibdó, der Hauptstadt des Departamentos. »Jeder Tag, an dem Kinder nicht zur Schule gehen, ist ein Tag, an dem sie ihre Zukunft verpassen.« Die für Welthits wie »Hips Don't Lie« und »Waka Waka« bekannte Sängerin erklärte, sie habe bereits Spenden in Höhe von einer Million US-Dollar (864.000 Euro) für den Wiederaufbau zugesagt bekommen. Neben mindestens zehn beschädigten Schulen soll auch eine technische Hochschule wiedererrichtet werden. Ob oder wie viel Shakira selbst spendet, ist nicht bekannt.