Erkrankung zwingt Hollywood-Legende Judi Dench zum Karriereende: "Kann keine Filme mehr drehen"
Bereits 2012 wurde bei der Oscar-Gewinnerin eine altersbedingte Makuladegeneration diagnostiziert. Am Donnerstag sprach Dench in der BBC-Radiosendung "Today" über die unheilbare Augenerkrankung, die es ihr schwer macht, selbst Gesichter zu erkennen.
Inzwischen hätte ihre Sehbehinderung bereits für einige unangenehme Begegnungen gesorgt. Manchmal würde sie auf die falschen Leute zugehen und sie beinahe umarmen, ehe sie ihren Fehler noch rechtzeitig bemerke, erzählte sie Moderatorin Emma Barnett.
Die 91-Jährige müsse nun auch einsehen, dass sie ihre Schauspielkarriere unter diesen Umständen nicht mehr fortsetzen kann: "Ich kann nicht mehr auf der Bühne stehen. Ich kann keine Theaterstücke mehr spielen, keine Filme mehr drehen und auch nicht mehr lesen."
Schon in der Vergangenheit hatte Dench, die vor allem für ihre Verkörperung von "M" in der James-Bond-Reihe zur Ikone wurde, davon berichtet, dass sie am Set Probleme mit dem Sehen und Schwierigkeiten beim Einstudieren von Drehbüchern habe.