Ermittler sollen Dschihadisten unter Migranten entdeckt haben ++
Spanische Terrorfahnder haben unter den in der vergangenen Woche nach Ceuta gelangten Migranten nach Informationen der Zeitung „El Español“ „mindestens ein Dutzend“ Personen erkannt, gegen die früher wegen dschihadistischer Straftaten ermittelt worden war. Die Betroffenen seien in Spanien festgenommen, verurteilt und anschließend nach Marokko abgeschoben worden. Nun sollen sie erneut eingereist sein und könnten sich unter den schätzungsweise 5000 noch nicht zurückgeführten Migranten befinden, schreibt „El Español“. Polizei und Guardia Civil werteten Aufnahmen von Grenzkameras, Medien und sozialen Netzwerken aus. Die Ermittler rechneten dem Bericht zufolge damit, weitere Personen mit Verbindungen zur dschihadistischen Szene zu identifizieren. Nach Angaben der örtlichen Behörden befinden sich noch „etwa Tausend“ unbegleitete Minderjährige in Ceuta. Das berichtet die spanische Zeitung „El Mundo“ unter Berufung auf einen Sprecher der Autonomen Stadt Ceuta. Die Nachrichtenagentur AP nannte die Zahl 860. Sie machen nun einen großen Teil der 3.000 bis 5.000 Migranten aus, die nach Schätzung der Regionalregierung der Abschiebung aus der Exklave entgangen sind. Unbegleitete Minderjährige können nach spanischem Recht nicht einfach abgeschoben werden. Die Behörden müssen sie zunächst erfassen, unterbringen und ihren individuellen Fall prüfen. Die Zentralregierung in Madrid erklärte, zusätzliche 25 Millionen Euro für die Betreuung der unbegleiteten Minderjährigen zur Verfügung zu stellen. Die Regierung von Ceuta ließ unter anderem zwei Schulen öffnen, um diese zur Unterbringung zu nutzen. Der frühere stellvertretende Exekutivdirektor der EU-Grenzschutzbehörde Frontex, Gil Arias, wirft Marokko eine Beteiligung am Grenzübertritt Zehntausender Migranten nach Ceuta vor. „Das geschieht nicht einfach aufgrund einer passiven Haltung oder Unterlassung seitens Marokkos“, sagte Arias der Nachrichtenagentur AP. „Es gab eine Einladung oder es wurde dazu ermutigt.“ Daran habe er absolut keinen Zweifel. Die spanische Volkspartei PP will die Migrationskrise in Ceuta auch auf europäischer Ebene zum Thema machen und hat für die nächste Sitzung des Europaparlaments am 14. September eine Dringlichkeitsdebatte über die massenhafte Einreise beantragt. Das berichten spanische Zeitungen wie „El País“. In derselben Plenarwoche hält EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre traditionelle Rede zur Lage der Union. Parallel dazu wandte sich die PP in einem Brief an sämtliche Europaabgeordnete und warf der Regierung von Pedro Sánchez Versagen vor. Obwohl Sánchez selbst von einer „Verletzung der territorialen Integrität Spaniens“ gesprochen habe, habe seine Regierung nicht mit der Entschlossenheit und Verhältnismäßigkeit reagiert, die eine Krise dieses Ausmaßes verlange. Italiens Außenminister Antonio Tajani kritisiert Spanien wegen der geplanten Legalisierung von 500.000 bislang irregulär im Land lebenden Ausländern. Madrid habe diese Entscheidung nicht mit den europäischen Partnern abgestimmt, sagte Tajani dem „Corriere della Sera“. Inzwischen sei sogar von einer Million Anträgen die Rede. Tajani warnte, die Betroffenen könnten sich nach einer Legalisierung frei im Schengen-Raum bewegen. „Wer hindert diese Menschen daran?“, fragte der Minister. Spaniens Premier Pedro Sánchez verabschiedete sich am Wochenende in einen mehrwöchigen Sommerurlaub auf Lanzarote. Von der Opposition hagelt es Kritik. Carmen Funez, Abgeordnete der oppositionellen Volkspartei PP, schrieb auf X: „Während Ceuta leidet, macht Sánchez Urlaub in La Mareta.“ Es gebe nichts Grausameres, als die Realität zu leugnen. „Zu behaupten, Ceuta lebe in Normalität, während wir alle sehen, was dort vor sich geht, ist eine Beleidigung für die Bewohner von Ceuta.“ Der CSU-Europapolitiker und Chef der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber (CSU), forderte Spaniens Regierung in der „Bild“ zu einer Kehrtwende in der Migrationspolitik auf. Weber sagte: „Spanien muss seinen Kurs ändern.“ Die breite Unterstützung des Protests gegen die Regierung von Premierminister Pedro Sánchez und dessen Alleingänge belegten, dass „die linke Sánchez-Regierung isoliert“ sei. Weber warf Sánchez Wahlkampf-Kalkül vor und sagte: „Ceuta zeigt uns auch, dass eine ungesteuerte Zuwanderung auch die Zahl der Todesopfer erhöht. Niemand hätte hier sterben müssen.“ Der CDU-Geheimdienstexperte Marc Henrichmann schließt einen hybriden Angriff auf die EU als Ursache für das Geschehen in Ceuta nicht aus. Es gebe mehrere mögliche Szenarien, sagte der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) im Bundestag zur Beaufsichtigung der Geheimdienste dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben). Eine Möglichkeit sei ein hybrider Angriff auf die Europäische Union. „Eine Ursache könnten die Spannungen zwischen Spanien und Marokko sein, auf die Marokko jetzt wie bereits im Jahr 2021 durch den gesteuerten Ansturm reagiert hat“, sagte Henrichmann. „Es könnten ebenso gut Schleuserbanden verantwortlich sein.“ Und schließlich könnte zutreffen, was die Ukraine sage: „Dass Russland den Ansturm durch Social Media Bots initiiert hat, um die EU unter Druck zu setzen.“ Alle drei Varianten seien plausibel, sagte der CDU-Politiker. Aber die „Smoking Gun“ – also ein klares Beweismittel – fehle noch. Isabel Peralta, eine bekannte Führungsfigur der spanischen Neonazi-Szene, hat bei einer Demonstration vor der marokkanischen Botschaft in Madrid den Hitlergruß gezeigt. Das geht aus einem Video hervor, das die Gruppe, der sie angehört, selbst verbreitete und das mehrere Medien aufgriffen. Am selben Tag hat ein Berufungsgericht eine Verurteilung Peraltas aus dem April 2025 bestätigt. Damals war sie zu einer Geldstrafe und einem Jahr Haft verurteilt worden, weil sie bei einer Demonstration vor der marokkanischen Botschaft 2021 unter anderem „Tod dem Eindringling“ skandiert hatte. Die Richter sahen damit den Tatbestand der Anstiftung zu Diskriminierung und Hass erfüllt. Peralta machte auch in Deutschland Schlagzeilen. Sie wurde im März 2022 am Flughafen Frankfurt festgehalten und umgehend ausgewiesen, da sie eine NS-Flagge und ein Exemplar von Hitlers „Mein Kampf“ im Gepäck hatte. Sie hatte versucht, zu einer Veranstaltung der Neonazi-Partei Der III. Weg zu reisen. Im Januar 2023 verhängten die deutschen Behörden ein lebenslanges Einreiseverbot. Die spanische Regierung hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe Warnungen des Geheimdienstes CNI vor einer Massenankunft ignoriert. Regierungssprecherin Elma Saiz erklärte: „Mit einem derart beispiellosen Ereignis hatte niemand gerechnet.“ Man habe keine Geheimdienstberichte erhalten, die vor einer Migrationskrise dieses Ausmaßes gewarnt hätten, hieß es. Der Präsident der Autonomen Stadt Ceuta, Juan Jesús Vivas, hat scharfe Kritik am Verhalten Marokkos geübt. „Marokko hat uns gezeigt, dass es nicht verlässlich ist. Deshalb bleibt keine andere Wahl, als die notwendigen Mittel einzusetzen, damit es so etwas nicht noch einmal tut“, erklärte der Politiker des konservativen Partido Popular im Interview mit der spanischen Zeitung „El País“. Hinsichtlich der Lage in der Stadt sagte Vivas: „Das war eine belagerte Stadt.“ Bewohner hätten sich in ihren Häusern verschanzt. In der Wahrnehmung der Bevölkerung sei dies „keine Migrationskrise, sondern im Kern ein Angriff, eine Verletzung der territorialen Integrität Spaniens“. Nach Schätzungen der Regionalregierung von Ceuta halten sich weiterhin zwischen 3000 und 5000 illegal eingereiste Migranten in der spanischen Exklave auf. Das berichtet „El Mundo“. Viele hätten eine angebotene Rückkehr in Bussen abgelehnt. Insgesamt könnten nach Berechnungen der Regierung seit Donnerstag rund 80.000 Menschen nach Ceuta gelangt sein. Das spanische Innenministerium geht dagegen von noch etwa 2500 Migranten ohne geregelten Aufenthaltsstatus aus. „Wir sind noch nicht zur Normalität zurückgekehrt“, sagt der Vertreter des spanischen Innenministeriums in Ceuta, Miguel Ángel Pérez Triano, gegenüber TVE. Das spanische Militär hat nach Angaben der Zeitung „El Mundo“ Hunderte Migranten aus mehreren Stadtteilen Ceutas zum Grenzübergang Tarajal gebracht. Allein in Benzú hätten Soldaten mehr als 50 Menschen aufgegriffen und mit Militärfahrzeugen zum Übergang transportiert, von wo aus sie zu Fuß nach Marokko zurückkehren sollten. Weitere mehr als 200 Migranten, viele von ihnen aus Staaten südlich der Sahara, würden von Militär und Nationalpolizei am Strand von Trampolín festgehalten. Damit solle verhindert werden, dass sie in andere Stadtviertel oder zum überfüllten Aufnahmezentrum CETI gelangten. Die für 512 Menschen ausgelegte Einrichtung beherberge inzwischen mehr als 1000 Bewohner. Nach dem Massenandrang von vorrangig jungen Männern auf die spanische Exklave Ceuta dringt die Bundesregierung auf Konsequenzen. „Es geht natürlich darum, darüber zu sprechen, dass sich solche Dinge nicht wiederholen“, sagte Vizeregierungssprecher Sebastian Hille in Berlin mit Blick auf Beratungen der EU-Innenminister am Dienstag. Der Vorfall habe gezeigt, „wie volatil die Lage beim Thema Migration ist“. In sozialen Netzwerken verbreiten sich Videoaufnahmen, die Gruppen von Migranten in Ceuta zeigen sollen, die „Allahu akbar“ rufen. Die britische „Daily Mail“ berichtet, eine größere Gruppe sei durch die Straßen der spanischen Exklave gezogen und dabei mit der Polizei aneinandergeraten. Die Menschenmenge habe einen verletzten Marokkaner getragen, der Mann soll von der Polizei verletzt worden sein. „Die normale Kapazität, die uns das Ministerium zuweist, liegt bei 29. Wir sprechen also von einer Überbelegung von fast 3000 Prozent. Genau genommen: 2872 Prozent“, sagte Gaitán dem Radiosender Cadena SER. Das Interview verbreitete die Nachrichtenagentur Europa Press. Die spanische Polizeigewerkschaft Jupol widerspricht „falschen Narrativen“, wonach sich die Lage in Ceuta bereits normalisiert habe. Die Situation bleibe komplex und erfordere weiterhin umfassende Sicherheitsmaßnahmen, erklärte die Organisation unter Verweis auf aktuelle Medienberichte und Videoaufnahmen. Demnach hielt die Polizei am Strand von Trampolín eine Gruppe von Migranten unter Kontrolle, während es im Umfeld des überfüllten Aufnahmezentrums CETI zu Steinwürfen und Auseinandersetzungen zwischen Migranten gekommen ist. Auf Videos sind die Auseinandersetzungen zu sehen. Rund 1000 Migranten warten nach einem Bericht der Zeitung „El Español“ derzeit vor dem völlig überlasteten Aufnahmezentrum CETI in Ceuta auf Einlass. Die für 512 Menschen ausgelegte Einrichtung beherberge bereits mehr als 700 Bewohner. Unter den Wartenden seien neben zahlreichen Marokkanern auch Menschen aus dem Sudan, Algerien und weiteren afrikanischen Staaten, die in Spanien internationalen Schutz beantragen wollten. Viele hielten sich an der Zufahrtsstraße, in den umliegenden Bergen und am nahe gelegenen Strand auf. Anwohner berichteten von Auseinandersetzungen und mutmaßlichen Versuchen, in Häuser einzudringen. Nationalpolizei und Militär seien im Einsatz, um die Lage zu sichern und die Migranten mit Wasser zu versorgen. Ein Polizist kritisierte gegenüber „El Español“, trotz tagelanger Schichten von bis zu 16 Stunden gebe es weiterhin „kein Protokoll“ für den Umgang mit Rückkehrwilligen, möglichen Minderjährigen und Asylbewerbern. Das marokkanische Innenministerium hat nach der Migrationskrise in der spanischen Enklave Ceuta in einer ersten offiziellen Reaktion von elf Toten gesprochen. Zehn Menschen seien durch Ertrinken gestorben, während ein elfter von Felsen zwischen der marokkanischen Grenzstadt Fnideq und Ceuta gestürzt sei, erklärte das Ministerium am Sonntag in Rabat zu den Geschehnissen der vergangenen Tage. Die Zahlen sind deutlich geringer als diese aus Spanien: Nach spanischen Angaben starben in den vergangenen Tagen 72 Menschen beim Versuch, Ceuta zu erreichen. Die Migrationskrise war dem marokkanischen Innenministerium zufolge auf eine „böswillige Ausnutzung“ von Onlinenetzwerken, die „Verbreitung irreführender Informationen“ und „fehlerhafte Auslegungen gesetzlicher Bestimmungen“ zurückzuführen. Demnach gab es 40.000 „Versuche“ eines irregulären Grenzübertritts nach Ceuta. Zudem hätten 1135 Menschen versucht, die andere spanische Enklave Melilla zu erreichen, die 400 Kilometer weiter östlich liegt. Laut spanischen Angaben waren mehr als 60.000 Migranten nach Ceuta gelangt. Nach den Ereignissen in der spanischen Exklave Ceuta dringt die SPD im Bundestag auf die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). „Um kommenden Fluchtbewegungen entgegenzuwirken, müssen letztlich rechtliche, operative und kommunikative Maßnahmen eng zusammenwirken“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sonja Eichwede der „Rheinischen Post“. Die „konsequente Umsetzung“ des gerade in Kraft getretenen GEAS sei dafür entscheidend. Ceuta sei offenbar Ziel einer „durch Gerüchte und gezielte Falschinformationen“ gesteuerten Migrationsbewegung gewesen, so Eichwede. „Diesem perfiden und kriminellen Geschäft von Schleusern mit Menschenleben müssen wir als Europa gemeinsam entschlossen entgegentreten“, erklärte sie. Die Grünen im Bundestag rufen die EU-Innenminister dazu auf, die Hintergründe der Vorgänge rund um die spanische Exklave Ceuta aufzuklären. „Die Hinweise verdichten sich, dass der große Ansturm auf Ceuta kein unkontrolliertes Eindringen, sondern eine gesteuerte Aktion zur Destabilisierung und politischen Spaltung Spaniens und Europas war“, sagte die sicherheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Sara Nanni, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Bei der Dringlichkeitssitzung der Innenminister am Dienstag müsse es um Aufklärung und nicht um „Populismus auf Kosten des europäischen Zusammenhalts“ gehen. Geheimdienste haben die spanische Regierung in den Tagen vor dem marokkanischen Throntag vor einem möglichen Anstieg der Migrantenzahlen in den autonomen Städten Ceuta und Melilla gewarnt. Darüber berichtet das Portal „The Objective“ und beruft sich auf verschiedene militärische und zivile Geheimdienstquellen. Die Regierung habe diese Warnungen systematisch ignoriert. Schon Tage vor dem Massenzustrom sei vor einem möglichen Massenübertritt nach Ceuta gewarnt worden. Die spanische Regierung hat mit der Installation von Eindämmungssperren in Form von Wellenbrechern bei Ceuta begonnen. Das Gerät besteht aus einer 500 Meter langen pneumatischen Barriere und wird durch Bojen verstärkt. Damit will die Regierung das Gebiet besser überwachen und kontrollieren, teilte die „Guardia Civil“ in einem Post auf X mit. Papst Leo XIV. hat sich besorgt über die jüngste Massen-Migration in die spanische Exklave Ceuta geäußert. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte er am Sonntag: „Ich verfolge die alarmierende Lage in Ceuta mit Sorge.“ Er bete zu Gott, dass „Lösungen des Friedens, der Stabilität und der Gerechtigkeit gefunden werden können“. Nach dem Ansturm auf Ceuta haben Einsatzkräfte weitere Leichen geborgen. Die Zahl der Toten stieg damit auf 72, teilte der Vertreter des spanischen Innenministeriums in Ceuta , Miguel Ángel Pérez Triano, vor Journalisten mit. Zuvor waren 67 Tote offiziell bestätigt worden. Einsatzkräfte suchen weiter das Meer ab. Die Behörden suchen im Meer vor Ceuta weiter nach Leichen von Migranten, die bei dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave ertrunken sind. Der spanische staatliche Fernsehsender RTVE berichtete am Morgen, die Polizeieinheit Guardia Civil durchkämme die Gewässer vor der Küste. Bisher wurden 67 Menschen aus dem Meer geborgen, die schwimmend von Marokko aus das EU-Gebiet erreichen wollten und dabei ertranken. Die spanische Zeitung „El País“ zitierte einen anonymen Polizeibeamten mit den Worten: „Es gibt mehr Tote im Meer“. Den Informationen der Zeitung zufolge bereiten die Behörden der Stadt eine Einrichtung vor, um bis zu 200 Leichen aufbahren zu können. Der SPD-Co-Vorsitzende Lars Klingbeil fordert Respekt und Solidarität für Spanien. Das Land habe entschlossen gehandelt. „Gerade in solchen Situationen darf Europa sich nicht auseinanderdividieren lassen“, hob Klingbeil hervor. Das in Nordafrika gelegene Ceuta sei „Ziel einer offenbar gesteuerten Migrationsbewegung“ geworden, erklärte Klingbeil. Die Menschen seien instrumentalisiert worden „in dem Versuch, Europa zu spalten“. Deshalb stehe „die Geschlossenheit Europas und die Solidarität mit Spanien jetzt an erster Stelle“. „Es gilt, mit Spanien zu agieren und nicht über Spanien zu sprechen.“ Der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez habe mit entschlossenem Handeln dafür gesorgt, dass der allergrößte Teil der Menschen innerhalb kürzester Zeit von Ceuta wieder nach Marokko zurückgekehrt sei.