DAX +1,16 % 26.002,04 Pkt 09:56:44 MDAX +0,87 % 30.690,90 Pkt 09:56:44 Euro Stoxx 50 -0,57 % 6.171,67 Pkt 09:56:30 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -0,62 % 4.006,50 USD 10:01:43 Silber -2,32 % 50,98 USD 10:01:34 Brent -1,94 % 112,65 USD 10:01:32 WTI +1,56 % 103,59 USD 10:01:32 Bitcoin -0,15 % 77.660,85 USD 10:11:34 EUR/USD +0,36 % 1,11960 USD 10:10:42 EUR/GBP -0,33 % 0,83410 GBP 10:11:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 10:11:43 EUR/JPY +0,03 % 176,119 JPY 10:11:43

Erneute Preiserhöhung: Rewe setzt Bestellungen bei Coca-Cola aus

Wirtschaft

Coca-Cola hat die Abgabepreise in Deutschland zum September laut der „Lebensmittel Zeitung“ im Durchschnitt um etwa 3,5 Prozent erhöht. Rewe reagierte darauf mit einem Bestellstopp für das gesamte Sortiment. Der Konflikt zwischen Hersteller und Handel ist nicht neu, fällt diesmal aber in eine wirtschaftlich schwierigere Phase für den Konzern.

Rewe und Edeka reagieren unterschiedlich

Laut „Lebensmittel Zeitung“ sind bei Rewe neben Coca-Cola auch Fanta, Sprite, Mezzo Mix, Monster, Powerade und Fuze Tea betroffen. Im Handel gilt eine schnelle Einigung dennoch als möglich, da es bereits ähnliche Auseinandersetzungen in früheren Jahren gab. Eine Stellungnahme von Rewe wurde dem Bericht zufolge zunächst nicht bekannt.

Edeka verfolgt einen anderen Kurs. Dort geht es lediglich um die 1-Liter-PET-Mehrwegkiste, die vorerst nicht mehr an Edeka und Trinkgut geliefert wird. Edeka teilte der „Lebensmittel Zeitung“ mit, keinen Bestellstopp ausgelöst zu haben und ausreichend Ware auf Lager zu führen.

Coca-Cola steht unter zusätzlichem Marktdruck

Der Wettbewerbsdruck auf Coca-Cola nimmt weiter zu. Ein solcher Preiskonflikt trifft das Unternehmen in einer Phase schwächerer Entwicklung. So sank der Absatz im Jahr 2025 dem Bericht zufolge um rund 2,4 Prozent auf 4 Milliarden Liter. Beim Umsatz stand lediglich ein leichtes Plus von 0,6 Prozent auf 3,41 Milliarden Euro zu Buche.

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Als Ursachen gelten eine gedämpfte Konsumlaune und steigende Preise. Gleichzeitig wächst der Druck durch neue Konkurrenz bei Cola, Limonaden, Eistees und Sportgetränken. Vor allem Brauereien und Safthersteller erweitern ihr Angebot in diesen Segmenten.

Die wichtigsten Fakten zu Coca-Cola in Deutschland

Unternehmensangaben zufolge wurden im Jahr 2025 97 Prozent der in Deutschland verkauften Coca-Cola-Getränke auch hier produziert. Das Unternehmen nennt 13 Produktionsstandorte und 45 Produktionslinien im Land. Zur Produktpalette zählen rund 60 Markengetränke.

Coca-Cola beschäftigt in Deutschland eigenen Angaben zufolge über 6.000 Mitarbeitende. Etwa zwei Drittel davon arbeiten in Produktion und Logistik. Zudem gibt das Unternehmen an, dass die erste Flasche in Deutschland am 8. April 1929 in Essen abgefüllt wurde.

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