DAX +0,89 % 26.358,46 Pkt 12:47:57 MDAX +0,35 % 32.539,93 Pkt 12:47:57 Euro Stoxx 50 +0,66 % 6.545,75 Pkt 12:47:45 Dow Jones -0,37 % 53.885,10 Pkt 23:23:20 S&P 500 -0,34 % 7.709,96 Pkt 00:32:46 Nasdaq -0,89 % 26.348,35 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +3,20 % 4.377,80 USD 12:52:56 Silber +5,26 % 64,67 USD 12:52:54 Brent -0,81 % 81,82 USD 12:52:38 WTI -0,53 % 76,88 USD 12:52:55 Bitcoin +0,96 % 64.881,29 USD 13:02:55 EUR/USD -0,22 % 1,15310 USD 13:02:55 EUR/GBP -0,03 % 0,85770 GBP 13:02:58 EUR/CHF +0,18 % 0,93400 CHF 13:02:57 EUR/JPY +0,20 % 182,505 JPY 13:02:52

Erneuter Anstieg: Deutsche Exporte klettern im Juni auf Rekordwert

Welt

Die deutschen Exporte sind trotz aller Belastungen durch den Iran-Krieg im Juni auf einen Rekordwert gestiegen. Insgesamt gingen Waren im Wert von 139,3 Milliarden Euro ins Ausland, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Das waren 0,9 Prozent mehr als im Mai und 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Exporte haben damit den fünften Monat in Folge zugenommen und sich als Stütze für die schwächelnde deutsche Wirtschaft erwiesen. Und sie schafften sogar einen neuen Höchstwert: "Noch nie wurden in einem Monat kalender- und saisonbereinigt so viele Waren exportiert wie im Juni 2026", so die Statistiker. "Mit Ausnahme des Januars legten die Exporte im laufenden Jahr zu", sagte Chefökonom Thomas Gitzel von der VP Bank. Eine solche Serie habe es seit längerem nicht gegeben. Noch stärker als die Exporte wuchsen die Importe, die seit Mai um 4,4 Prozent auf 123,9 Milliarden Euro zugelegt haben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das 8,4 Prozent mehr. Hier hatte es im November 2022 aber schon einmal einen noch höheren Wert gegeben. Außenhandel mit China und USA schwächelt Die meisten Ausfuhren in ein einzelnes Land gingen erneut in die USA: Dorthin wurden deutsche Waren im Wert von 12,1 Milliarden Euro geliefert. Dies waren allerdings 14,2 Prozent weniger als im Vormonat. Dieser Rückgang sei alarmierend, sagte Gitzel. Stabil blieb im Juni das Geschäft mit dem europäischen Ausland, in das um 1,3 Prozent höhere Exporte flossen als im Mai. Kräftige Zuwächse gab es im Geschäft mit Großbritannien. Im Außenhandel mit China wächst derweil das Ungleichgewicht weiter: Die Exporte nach China gingen im Juli um 0,3 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro zurück. Dagegen stehen die erneut gewachsenen Importe, die um 9,1 Prozent auf 16,5 Milliarden Euro zulegten. Der chinesische Handelsüberschuss mit Deutschland kletterte dadurch in den ersten sieben Monaten des Jahres auf fast 27 Milliarden Dollar an. In Deutschland wächst schon länger die Sorge vor stärkerer chinesischer Konkurrenz. Als besonders betroffen gelten wichtige Branchen wie der Auto- und Maschinenbau. Viele deutsche Hersteller verlieren in China Marktanteile und treffen zugleich auf den Weltmärkten auf stärkere chinesische Konkurrenz.

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