Erneutes Erdbeben erschüttert beliebte Urlaubsregion: „Alles stürzte herunter, es war furchtbar“
Startseite Panorama Erneutes Erdbeben erschüttert beliebte Urlaubsregion: „Alles stürzte herunter, es war furchtbar“ Von: Martina Lippl Uns auf Google folgen Ein Erdbeben der Stärke 4,8 hat einen Touristen-Hotspot in Spanien getroffen. Es gibt Leichtverletzte. Behörden warnen. Granada – Die Schäden vom vergangenen Erdbeben (Stärke 5,0) in der südspanischen Stadt Granada vom vergangenen Samstag werden noch ermittelt. Um 10:37 Uhr Ortszeit ereignete sich jetzt ein neues Erdbeben der Stärke 4,8 in der Region, wie das Nationale Geographische Institut (IGN) am Dienstag (18. August) mitteilte. Drei Menschen wurden durch den Erdstoß leicht verletzt, darunter ein Mädchen, das in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Trümmerteile krachten auf die Straße und beschädigten Autos, wie auf Videos in sozialen Medien zu sehen ist. „Alles stürzte herunter. Es war furchtbar“, schrieb die Laborangestellte Cristina Ruiz Lopez, die während des Erdbebens in einem Supermarkt in Granada war, im Onlinedienst X, wie die Nachrichtenagentur afp berichtete. „Alles stürzte herunter, es war furchtbar“ – neues Erdbeben der Stärke 4,8 trifft Granada Beim Rettungsdienst EMA 112 gingen eigenen Angaben zufolge mehr als 500 Notrufe wegen Rissen in Gebäuden und herabfallender Trümmer ein. Die Polizei von Granada forderte die Menschen auf, sich vorerst von Gebäuden fernzuhalten. Einkaufszentren wurden geräumt, die Stadtverwaltung von Granada schloss aus Sicherheitsgründen sämtliche öffentliche Gebäude mit Ausnahme der unbedingt benötigten Behörden. Auch die weltberühmte Alhambra (Weltkulturerbe der Unesco) aktivierte ihr Evakuierungsprotokoll. Mehrere Einkaufszentren, Hotels und Bürogebäude in der Hauptstadt wurden laut der spanischen Zeitung El Mundo ebenfalls evakuiert. Die Bürgermeisterin Marifran Carazo rief die Menschen auf, vorerst zu Hause zu bleiben, sofern es keine Schäden am Gebäude gäbe. Das Epizentrum des Erdbebens lag nordwestlich von Gójar, etwa neun Kilometer südlich von Granada. Das Beben war das stärkste einer Serie von Erdbeben, die die Region am Dienstagmorgen erschütterten. Erdbeben der Stärke 5,0 erschütterte Granada Bereits in der Nacht zum Samstag hatte ein Erdbeben der Stärke 5,0 die Menschen in Granada aus dem Schlaf gerissen. Es gab ebenfalls Sachschäden, aber keine Verletzten. Der andalusische Regionalpräsident Juan Manuel Moreno warnte am Dienstag in den sozialen Netzwerken vor möglichen Nachbeben und rief die Menschen zu „äußerster Vorsicht“ auf. „Die Experten weisen darauf hin, dass es möglich ist, dass die seismischen Bewegungen und Nachbeben in der Region anhalten, und es ist wichtig zu wissen, wie wir in diesen Situationen handeln sollten“, schreibt Moreno auf der Plattform X. (Quellen: IGN, EMA 112, AFP, El Mundo, X) (ml)