Ernster Vorfall nahe Luftwaffenbasis
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Sprengstoffverdacht in Großbritannien: Ernster Vorfall nahe US-genutzter Militärbasis – Trump äußert sich
Von: Paula Völkner
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Nach einem Vorfall nahe der US-genutzten britischen Militärbasis RAF Fairford gab es mehrere Festnahmen. Die britische Anti-Terror-Polizei ermittelt.
Update vom 27. September, 18:53 Uhr: Die Männer, die außerhalb des von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkts RAF Fairford festgenommen wurden, wollten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump „großen Schaden“ anrichten. Die Festnahme sei großartig gewesen, sagte Trump vor Reportern in Chicago. Der US-Präsident lobte dabei auch die Zusammenarbeit mit Großbritannien. „Wir hatten sie schon lange im Blick und haben sie geschnappt“, sagte er über die Verdächtigen.
Gloucestershire – Erstmeldung vom 27. September: Nach einem Vorfall nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkt RAF Fairford hat die britische Anti-Terror-Polizei die Ermittlungen übernommen. Zuvor wurden bereits mehrere Männer festgenommen, die laut Bericht der Nachrichtenagentur PA wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz verdächtigt werden. Der stellvertretende Polizeichef Richard Ocone sprach laut BBC von fünf Festnahmen.
Die Polizei der südwestlichen Grafschaft Gloucestershire sprach von einem ernsten Vorfall, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Experten für die Entschärfung von Bomben würden derzeit „mehrere Fahrzeuge untersuchen“. Nach Angaben des stellvertretenden Polizeichefs von Gloucestershire hätten Einsatzkräfte in der Nacht zu Sonntag (27. September) einen Anruf bezüglich „dreier verdächtiger Fahrzeuge“ erhalten, die in Richtung RAF Fairford unterwegs waren.
Militärstützpunkt RAF Fairford: US-Streitkräfte verlegten erst im Mai Langstreckenbomber dorthin
Im Umkreis der Royal Air Force-Basis Fairford wurden am Sonntag mehrere Dorfbewohner in Sicherheit gebracht. Das Gebiet wurde abgeriegelt. Nach Einschätzung der Polizei war der Vorfall am Vormittag unter Kontrolle. Details wurden zunächst nicht bekannt.