DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,01 % 53.763,01 Pkt 20:11:12 S&P 500 +0,45 % 7.783,33 Pkt 20:11:10 Nasdaq +0,42 % 26.699,04 Pkt 20:11:11 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,62 % 4.434,30 USD 20:01:09 Silber +0,10 % 64,94 USD 20:01:05 Brent +1,36 % 88,25 USD 20:01:05 WTI +1,17 % 82,20 USD 20:01:12 Bitcoin -0,64 % 62.997,82 USD 20:11:04 EUR/USD +0,34 % 1,15690 USD 20:10:23 EUR/GBP +0,08 % 0,85460 GBP 20:11:13 EUR/CHF +0,31 % 0,94030 CHF 20:11:12 EUR/JPY +0,34 % 184,300 JPY 20:11:13

"Erprobte" Technik: Trump mischt sich bei Bau von Flugzeugträgern ein

Welt

Donald Trump setzt auch beim Militär auf Bewährtes. Jetzt will der 80-Jährige eine veraltete Technik neu beleben. Das könnte jedoch mehrere Millionen Dollar kosten. US-Präsident Donald Trump hat für den Bau neuer Flugzeugträger eine Rückkehr zu alten Dampfkatapulten für Kampfjets angeordnet – und damit für erstaunte Reaktionen gesorgt. In einem Memorandum zur nationalen Sicherheit zum Bau von Kriegsschiffen legte Trump am Donnerstag fest, dass die neuen elektromagnetischen Katapulte und moderne Fahrstühle für Kampfjets durch herkömmliche Dampf- und Hydraulik-Systeme ersetzt werden sollen. Zur Begründung erklärte der Präsident, es handle sich um "erprobte" Technik. Trump stößt Hersteller vor den Kopf Als erster Flugzeugträger dürfte die "USS Doris Miller" betroffen sein, der vierte Flugzeugträger aus der Gerald-R.-Ford-Klasse, der 2034 ausgeliefert werden soll. Das Unternehmen General Atomics, das die elektromagnetischen Katapulte für die "USS Doris Miller" bauen sollte, reagierte zurückhaltend auf die Anordnung des Präsidenten und mahnte ein "sorgfältiges Überdenken" an. Flugzeugträger sind mit Katapulten ausgestattet, mit denen Kampfjets angesichts der kurzen Startbahn beschleunigt werden. China hat auf seinem neuesten Flugzeugträger elektromagnetische Katapulte installiert, Frankreich will die Technologie ebenfalls einsetzen. Eine Rückkehr zu den alten Dampfkatapulten auf US-Flugzeugträgern könnte mehrere Milliarden Dollar kosten, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen Experten – ganz abgesehen davon, dass für den Betrieb und die Wartung solcher Katapulte mehr Matrosen benötigt werden. Kritik aus Reihen der Demokraten Der Senator Mark Kelly von den US-Demokraten – ein früherer Navy-Kampfpilot und Astronaut – warf Trump vor, sich in militärische Angelegenheiten einzumischen. "Ich bin hunderte Male von Flugzeugträgern aus gestartet, ich habe einen Master als Luftfahrtingenieur, ich bin Testpilot, und selbst ich würde der Navy nicht vorschlagen, wie sie bestimmte Systeme auf ihren Schiffen entwerfen soll", schrieb Kelly im Kurzbotschaftendienst X. Trumps Aversion gegen die modernen elektromagnetischen Katapulte reicht schon lange zurück. Schon 2017 bemängelte er, das System sei "nicht gut" und habe "nicht die Kraft" von Dampfkatapulten. Empfehlungen der Redaktion Trump verhängt hohe Zölle auf Drohnen US-Regierung ändert Strategie im Iran-Krieg Mitarbeiter soll mit Insiderwissen über Reden von Trump Geld verdient haben Die US-Navy gilt als die schlagkräftigste Seestreitmacht der Welt. Im Iran-Krieg und bei anderen Konflikten wurden aber auch Probleme mit alternden Schiffen und langwierigen Beschaffungsprozessen deutlich. So gab es zuletzt Berichte über unhaltbare Zustände an Bord des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln". (afp/bearbeitet von the)

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