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Erst Lego, dann Oracle: So spottet Max Verstappen über die Software-Panne

Sport

(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Fahrer Max Verstappen hat humorvoll auf den Software-Fehler der Formel 1 beim Grand Prix von Bahrain 2026 in Malaysia reagiert. Auf die Frage nach den technischen Problemen in der Einführungsrunde sagte er: "Es war wie beim Lego-Rennen [in Silverstone]. Wir haben überhaupt nicht verstanden, was da los war."

Denn Verstappen und weitere Formel-1-Fahrer waren plötzlich fast ohne Vortrieb: "Es war, als würde man mit etwa 35 km/h fahren, bergauf, und dabei sogar noch langsamer werden", erklärte Verstappen.

Verstappen zufolge könne so etwas mit den aktuellen Antrieben vorkommen. "Wenn die Geschwindigkeit und die Drehzahl aus irgendeinem Grund zu weit absinken, verschluckt sich der Motor einfach."

"Normalerweise dauert das ein oder zwei Sekunden, dann kommt die Leistung wieder. Das hatte ich wahrscheinlich auch zu Beginn des Jahres ein paar Mal, wenn ich einen schlechten Start hatte. Aber irgendwie hat das in der ersten Software-Version nicht funktioniert."

Lewis Hamilton hat so was noch nie erlebt

Die Situation irritierte auch Formel-1-Rekordsieger Lewis Hamilton: "Ich musste auf der Strecke anhalten, das Auto und den Motor ausschalten und dann neu starten. Das habe ich noch nie zuvor gemacht."

Erst nachdem eine korrigierte Software in die Fahrzeuge eingespielt worden war, war das Problem gelöst. "Dann war es zum Glück etwas besser", sagte Verstappen. "Sonst wäre ich beim Start vermutlich ebenfalls stehengeblieben."

Doch der Preis dafür war hoch: Von der Unterbrechung bis zum tatsächlichen Rennstart verging eine Stunde. Für die lange Unterbrechung gab es viel Kritik, schließlich gilt die Formel 1 als Motorsport-"Königsklasse". Dass manche Teams früher wieder bereit waren als andere, sorgte für zusätzliche Irritation. (Fotostrecke: Die größten Formel-1-Fails aller Zeiten)

Verstappen scherzt über Oracle-Verbindung

Dazu sagte Hamilton: "Es lag daran, dass die Software aktualisiert werden musste, und anschließend musste man sie ins Auto laden. Ich schätze, manche hatten schnellere Laptops als andere."

Verstappen hakte ein und sagte: "Wir sind Partner von Oracle, also haben wir eine sehr, sehr schnelle Verbindung. Deshalb standen wir da und haben eine halbe Stunde gewartet. Vielleicht hatten einige andere eine etwas langsamere Verbindung."

Doch bei allen Witzen zur Situation hielt Verstappen den Software-Zwischenfall für ein grundsätzlich ernstes Thema: "Was soll man dazu noch sagen? So etwas will man für diesen Sport natürlich nicht." Hamilton ergänzte: "Ich hoffe, man hat seine Lektion gelernt."

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