Erst nach diesem Tag sollten Anleger bei SpaceX wieder einsteigen, so Cramer
Vor Zahlen und Lock-up-Ablauf steigt der Druck auf SpaceX. Jim Cramer warnt vor zu frühem Einstieg – während Shortseller ihre Attacke verschärfen. Für Sie zusammengefasst Kurs stark gefallen vor Quartalszahlen und Lock‑up Cramer rät von großem Einstieg vor Sperrfrist Shortposition wächst auf 32 Prozent des Free‑Float Report: Achtung, Korrektur! Die Nervosität rund um SpaceX nimmt kurz vor der wichtigsten Woche seit dem Börsendebüt weiter zu. Die Aktie ist seit ihrem Hoch vom 16. Juni bei 201,80 US-Dollar um rund 44 Prozent auf etwa 112,20 US-Dollar gefallen. Ausgerechnet jetzt stehen zwei Termine an, die den nächsten großen Ausschlag bringen könnten: Am 4. August legt SpaceX Quartalszahlen vor, zwei Tage später läuft die erste Lock-up-Frist nach dem IPO aus. Dann dürfte der frei handelbare Aktienbestand spürbar steigen. Genau vor diesem Timing warnte Jim Cramer bereits in seiner CNBC-Sendung Mad Money. Er bleibt zwar langfristig bullish für Elon Musk und SpaceX, riet Anlegern aber davon ab, vor Ablauf der Sperrfrist groß einzusteigen. "Wenn Sie SpaceX kaufen möchten, kaufen Sie vielleicht ein wenig, aber ich bitte Sie inständig: Wenn Sie groß einsteigen wollen, warten Sie zumindest ab, bis die erste Sperrfrist für Insiderverkäufe am kommenden Donnerstag abläuft, und lassen Sie den Aktienkurs erst weiter sinken, bevor Sie den Kauf tätigen." Sein Argument: Wenn mehr Aktien handelbar werden, kann zusätzlicher Verkaufsdruck entstehen. !Generell führt ein größeres Angebot zu niedrigeren Kursen", sagte Cramer. Anzeige Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Space Exploration Technologies Corp! Long 106,47€ 0,95 × 10,35 Zum Produkt Short 119,10€ 1,05 × 9,43 Zum Produkt Exklusiv für wallstreetONLINE UserEröffnen Sie bis zum 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten Sie einen Anteil Ihrer Lieblingsaktie in unserer Auswahl im Wert von 50 Euro. Neue Daten verschärfen diesen Druckpunkt. Laut S3 Partners ist das nominale Short Interest bei SpaceX auf rund 24,2 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das entspricht 32,2 Prozent des Free Floats und liegt in US-Dollar gerechnet inzwischen sogar über der Short-Wette gegen Tesla. Allein in den vergangenen zwei Sitzungen sollen Shortseller ihre Positionen um 37,7 Millionen Aktien ausgebaut haben – der stärkste Aufbau seit der Börsennotierung im Juni. Auch die Leihkosten für SpaceX-Aktien sind laut S3 binnen fünf Wochen von 0,51 auf 2,13 Prozent gestiegen. Damit wird die Aktie vor den Zahlen und dem Lock-up-Ablauf zur Hochrisiko-Wette. Für das zweite Quartal werden laut Stocktwits ein Umsatz von 6,8 Milliarden US-Dollar und ein Verlust von 0,22 US-Dollar je Aktie erwartet. Operativ gibt es weiter Hoffnung: Der jüngste Starship-Testflug brachte technische Fortschritte, die Deutsche Bank bewertet die Aktie mit "Kaufen" und sieht mit einem Kursziel von 255 US-Dollar erhebliches Potenzial. Kurzfristig dominiert aber eine andere Frage: Bestätigen Zahlen und Lock-up-Druck die wachsende Short-Wette – oder wird genau diese extreme Positionierung zum Treibstoff für eine brutale Gegenbewegung? Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion Die SpaceX Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,79 % und einem Kurs von 99,09EUR auf Tradegate (31. Juli 2026, 14:00 Uhr) gehandelt. Achtung, Korrektur! 5 Werte vor dem Abgrund wallstreetONLINE Redaktion 0 Follower Autor folgen Mehr anzeigen Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema! Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich. Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger. Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können. NEU: Podcast "Börse, Baby!" Mehr anzeigen NEU: Podcast "Börse, Baby!" bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen