DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,57 % 4.432,00 USD 23:00:00 Silber -0,07 % 64,83 USD 22:59:58 Brent +1,75 % 88,59 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 62.988,78 USD 04:08:02 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Erste Medaille seit 33 Jahren Köhler schwimmt zu EM-Silber auf der Langbahn

Sport

Die 25 Jahre alte Berlinerin sicherte sich über 100 m Schmetterling in der französischen Hauptstadt, wo sie bei den Sommerspielen 2024 noch den bitteren vierten Platz belegt hatte, in 56,39 Sekunden Silber und damit ihr erstes europäisches Edelmetall auf der Langbahn. Zugleich war es die erste Medaille einer deutschen Schwimmerin auf dieser Strecke seit 33 Jahren, 1993 hatte Franziska van Almsick in Sheffield Silber gewonnen. Köhler 2024 noch Vierte in Paris Köhler, die als schnellste Europäerin auf ihrer WM-Goldstrecke von 2024 angereist war, hatte bereits als Zweite der Halbfinale Hoffnungen auf das nächste deutsche Edelmetall im Centre Aquatique Olympique geweckt. Im Endlauf musste sie sich am Freitag nur der belgischen Titelverteidigerin Roos Vanotterdijk (56,08) geschlagen geben. Bronze ging an die Russin Daria Klepikowa (56,76). Auf der Kurzbahn hatte sie zuvor über die 100 m und die doppelte Distanz 2023 EM-Silber und -Gold gewonnen. Vor zwei Jahren hatte Köhler während der Sommerspiele im Rugbystadion La Défense eine Enttäuschung erlebt: Im Finale über 100 m Schmetterling hatte Köhler den bitteren vierten Platz hinter Zhang Yufei belegt, die zu den 23 Schwimmerinnen und Schwimmern gehörte, die vor Olympia 2021 in Tokio positiv getestet, aber nie gesperrt wurden. Nach ihrer Doping-Kritik an Yufei hatte Köhler unter Beleidigungen und Bedrohungen durch Internet-Bots gelitten. Für den Deutschen Schwimm-Verband war es das sechste Edelmetall bei den Beckenwettbewerben in Paris.

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