Erste Tränen bei „Promi BB“: Ex-Bayern-Star Lell weint im TV-Knast
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Während der erste große Zoff bei „Promi Big Brother“ noch auf sich warten lässt, flossen an Tag zwei im TV-Knast die ersten Tränen. Ex-Bayern-Star Christian Lell (42) sprach über den Tod seiner Schwester. Im Gespräch mit Model Tessa Bergmeier (37) erinnert sich der einstige Fußball-Profi an seine Karriere zurück und schwelgt in Erinnerungen. Lell erzählt ihr: „Ich habe schon vor 12 Jahren aufgehört. Das war eine schöne Zeit damals, muss ich sagen.“ Kurz darauf wird die Unterhaltung emotional. Lell spricht über den Tod seiner Schwester Marie-Therese, die im April 2014 mit nur 27 Jahren an Mukoviszidose starb.
Ein Verlust, den er nur schwer verkraften konnte. Lell: „Ich bin nicht so gut damit zurechtgekommen, dass einige im Leben vieles erreichen können und andere nicht.“ Im Sprechzimmer lässt er beim Gedanken an seine Schwester den Tränen freien Lauf, sagt: „Es ist ein lachendes und ein weinendes Auge.“ Und weiter: „Ein lachendes, weil sie mich zu der Erkenntnis gebracht hat, das Leben wieder zu genießen. Aber natürlich auch ein weinendes, weil du den Menschen nicht mehr anfassen kannst, nicht mehr sehen kannst.“
„Ich bin immer mehr abgedriftet“
Der Verlust fiel in die Zeit, als Lell dem Profi-Fußball den Rücken kehrte. Danach spielte er noch für einige Zeit in der Kreisklasse, bis sein Vertrag auch dort 2016 auslief und der einstige Profi-Kicker in die Immobilienbranche wechselte. Auch darüber sprach er mit Tessa. Der anfängliche Erfolg habe ihn jedoch nicht glücklich gemacht – im Gegenteil. Lell: „Ich bin immer mehr abgedriftet, hab auf einer Yacht gelebt, 14 Jahre auf Ibiza.“ Damals befand er sich längst in einer emotionalen Krise, beschreibt die Situation in dieser Zeit heute so: „Innerlich ist kein Gefühl da, keine Dankbarkeit. Du siehst nichts mehr. Ich war im goldenen Käfig, hatte keinen Sinn mehr im Leben gesehen.“ Der Ex-Kicker über die Folgen: „Vor drei, vier Jahren ist dann alles in mir zusammengebrochen. Ich bin in eine Depression gerutscht .“