DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Erstmals wieder Explosionen in Teheran

Welt

Startseite Politik Iran-Krieg aktuell: Erstmals wieder Explosionen in Teheran – US-Kommando gibt Hormus-Begründung Von: Christian Stör, Simon Schröder, Franziska Schwarz, Felix Busjaeger Uns auf Google folgen Die aktuelle Lage im Iran-Krieg im Ticker: Das US-Militär fliegt neue Angriffe. Detonationen am Himmel über Teheran. Gefahr einer Eskalation wächst. Update, 7:25 Uhr: Die Kosten des Iran-Kriegs sind immens. Nach Angaben von Pentagon-Chef Pete Hegseth liegen sie allein für die USA bei 37,5 Milliarden Dollar (rund 32 Milliarden Euro). Hegseth warb bei einer Anhörung im US-Senat für einen Nachtragshaushalt in Höhe von 67 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium, um die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte zu sichern, verbrauchtes Material zu ersetzen und Investitionen in Munition sowie neue Waffen zu beschleunigen. Iran-Krieg aktuell: Explosionen in Teheran Update, 22. Juli, 6:15 Uhr: Erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg ist in der Hauptstadt Teheran wieder die Flugabwehr aktiviert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu hören, wie ein dpa-Reporter berichtete. Parallel zu den Explosionen in Teheran informierte das US-Militär über eine neue Welle von Angriffen auf militärische Ziele im Iran. Auch iranische Staatsmedien berichteten über Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben. Kurz darauf herrschte wieder Ruhe – und das US-Militär gab das Ende seiner Angriffswelle bekannt. Mit den Attacken sollten die Möglichkeiten des Irans geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den globalen Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Zu den Zielen der gut einstündigen Angriffswelle gehörten demnach militärische Kommandozentren, die iranische Marine und Standorte der Luftwaffe. Es war die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von den Kriegsparteien Iran, Israel und den USA. Die Angaben zum Iran-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Hegseth spricht vor US-Senat zur Lage im Iran-Krieg Update, 22:14 Uhr: Das US-Militär hat nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth im Rahmen der Operation „Project Freedom“ zwischen 400 und 500 Millionen Barrel Öl durch die Straße von Hormus geleitet – trotz anhaltender iranischer Angriffe im Iran-Krieg. Das sagte der US-Verteidigungsminister am Dienstag vor dem Haushaltsausschuss des US-Senats. Die USA behielten „seit geraumer Zeit“ die Kontrolle über den Schiffsverkehr in der Meerenge, so der Minister. Öffentliche Tracking-Daten zeigen jedoch einen deutlichen Rückgang des Schiffsverkehrs, wie CNN berichtet. Gefahr der nächsten Blockade im Iran-Krieg: Huthi-Miliz zwingt Schiffe zur Umkehr Update, 20:56 Uhr: Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat eigenen Angaben zufolge sechs Schiffe in der Region im Rahmen ihrer verkündeten Blockade zur Umkehr gezwungen. Das berichtete die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf deren Militärkreise. Innerhalb von 24 Stunden seien sechs Schiffe nach Warnungen der Huthi umgekehrt, berichtete Saba. Eine unabhängige Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Update, 19:40 Uhr: Im festgefahrenen Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump erneut mit US-Angriffen auf das Areal rund um die iranische Atomeinrichtung gedroht, die als „Pickaxe Mountain“ bekannt ist. „Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht“, sagte er bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun. Bereits zuvor hatte der Republikaner eine entsprechende Attacke auf den Komplex angedroht, der im Berg Kuh-e Kolang südlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt. Trump betonte zudem, dass das US-Militär jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die Führung in Teheran für atomare Zwecke nutzen wolle. Er drohte mit noch heftigeren Angriffen. „Ehrlich gesagt haben sie bislang nichts gesehen. Wir waren nett“, erklärte der US-Präsident in Gegenwart von Journalisten und Politikern. Update, 18:58 Uhr: Die USA sind nach Angaben von Präsident Donald Trump grundsätzlich zu Gesprächen mit Vertretern des Irans bereit. Voraussetzung sei jedoch, dass Teheran ernsthaft an substanziellen Verhandlungen interessiert sei, sagte Trump bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. „Sie wollen sich unbedingt treffen“, sagte Trump über die iranische Führung. „Solange sie aber nicht bereit sind, sich auf ernsthafte Weise zu treffen, haben wir keinerlei Interesse daran.“ Huthi-Blockade der Meerenge von Bab-el-Mandeb zwingt Tanker, umzudrehen Update, 17:32 Uhr: Ein Tanker, der kürzlich den saudischen Hafen Yanbu mit Öl für China verlassen hatte, drehte unter Huthi-Drohungen an der jemenitischen Grenze um. Das berichtet CNN. Die Blockade treffe nun auch die alternativen Schifffahrtswege wie die Meerenge von Bab-el-Mandeb, die Saudi-Arabien angesichts des Iran-Kriegs und der gesperrten Straße von Hormus eingerichtet hatte. Die Meerenge Bab-el-Mandeb, die zum Roten Meer führt, war während des Konflikts bislang offen geblieben – laut CNN hatten Quellen zuvor gewarnt, dass der Iran die Huthis einsetzen könnte, um seine Verhandlungsposition gegenüber den USA zu stärken. Update, 16:16 Uhr: Angesichts des wieder aufgeflammten Iran-Kriegs sieht die Internationale Energieagentur (IEA) die weltweite Ölversorgung zunehmend unter Druck. „Die Eskalation der Feindseligkeiten, von der die Straße von Hormus und die Energieinfrastruktur in der Region betroffen sind, verstärkt die Sorgen um die Versorgungssicherheit und die Unsicherheit hinsichtlich der Marktaussichten“, sagte IEA-Direktor Fatih Birol. „Bedrohungen für die Meerenge von Bab al-Mandab, die als Umgehungsroute für die Straße von Hormus zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, verschärfen diese Sorgen noch weiter.“ Die verfügbaren kommerziellen Lagerbestände schrumpften weiter und die Raffinerietätigkeit sowie das Produktangebot hätten nicht im gleichen Maße zugenommen wie die Rohöllieferungen, erklärte der IEA-Chef. Das bedeute, dass die Märkte für raffinierte Ölprodukte, darunter Diesel und Benzin, deutlich angespannter seien als die für Rohöl. Iran greift Infrastrukturziele in Kuwait an – Ausmaß des Schadens unklar Update, 14:52 Uhr: Mehrere Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen in Kuwait sind nach Regierungsangaben erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Durch die Attacken am Montagabend seien in mehreren Einrichtungen Brände ausgebrochen, erklärte das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energien am Mittag. Der entstandene Schaden werde derzeit erfasst, während Arbeiten zur Reparatur und Wiederherstellung der betroffenen Anlagen vorbereitet würden. Mehrere Einheiten seien vorsorglich vom Netz genommen worden, um die Anlagen zu schützen und die Stabilität der Strom- und Wasserversorgung zu sichern. Update, 13:19 Uhr: Die jordanische Armee hat nach eigenen Angaben zwei iranische Luftangriffe abgewehrt. Die Luftverteidigung habe „heute Mittag“ drei aus dem Iran gegen das Königreich abgefeuerte Raketen abgefangen und zerstört, teilte die jordanische Armee am heutigen Dienstag (21. Juli) mit. Zuvor hatte die Armee nach eigenen Angaben fünf iranische Drohnen abgefangen. Schäden oder Opfer wurden zunächst nicht gemeldet. Iran-Krieg aktuell: Jordanien im Fadenkreuz des Nahost-Kriegs Update, 12:14 Uhr: Die Spannungen im Nahen Osten erreichen einen neuen, gefährlichen Höhepunkt: Die jordanische Armee hat nach eigenen Angaben fünf iranische Drohnen in ihrem Luftraum abgefangen – ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr das pro-westliche Königreich zunehmend in das Fadenkreuz des Konflikts zwischen Washington und Teheran gerät. Jordanien, traditionell ein enger Verbündeter der USA und ein wichtiger Pufferstaat in der Region, wehrt sich damit gegen die Verletzung seiner Souveränität. Gleichzeitig gossen die iranischen Revolutionsgarden weiter Öl ins Feuer: Auf ihrer Website Sepah News bestätigten sie einen direkten Angriff auf einen US-Militärstützpunkt in der Gegend von Rukban, nahe der syrischen Grenze. Zwar wurden bei diesem jüngsten Vorfall zunächst keine Opfer oder Sachschäden gemeldet, doch die Lage bleibt explosiv. Iran-Krieg aktuell: Jordanische Armee fängt fünf iranische Drohnen ab Update, 21. Juli, 11:15 Uhr: Jordaniens Armee hat nach eigenen Angaben erneut iranische Angriffe abgewehrt. In der Nacht und am Morgen seien fünf aus dem Iran abgefeuerte Drohnen abgefangen worden, teilten die Streitkräfte mit. Verletzte oder Sachschäden habe es nicht gegeben. Die USA attackieren seit Tagen wieder Ziele im Iran, während Teheran Vergeltungsangriffe auf Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region durchführt. In Jordanien sind wie in den Golfstaaten US-Soldaten stationiert. Iran-Krieg aktuell: Trump droht mit nächster Eskalation – Vermittler hoffen auf neue Waffenruhe Erstmeldung: Seit mehreren Nächten in Folge hat das US-Militär Ziele im Iran bombardiert und damit zu einer weiteren Eskalation des aktuellen Iran-Kriegs beigetragen. In der jüngsten Angriffswelle, die nach Angaben des zuständigen US-Regionalkommandos Centcom nach rund fünf Stunden endete, nahm das amerikanische Militär erneut militärische Einrichtungen ins Visier. Darunter befanden sich Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen sowie Startanlagen für Drohnen und Raketen. Ziel sei es, Irans Fähigkeit zu schwächen, Handelsschiffe in der für den globalen Energiehandel bedeutsamen Straße von Hormus anzugreifen. Iranische Medien berichteten in der Nacht von Explosionen an mehreren Orten der Islamischen Republik. Laut der Nachrichtenagentur Tasnim wurden Detonationen aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan sowie aus der Hafenstadt Tschahbahar am Golf von Oman gemeldet. Der regierungsnahe Sender Press TV berichtete zudem von Angriffen auf das Gebiet der Stadt Schiras im zentralen Süden des Landes. Die Nachrichtenagentur Fars meldete Explosionen im Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar Abbas. Iran-Krieg aktuell: Trumps Militär setzt Eskalation fort Teheran führte seinerseits Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärpräsenz in der Region aus. Die iranische Armee erklärte, sie habe den US-Stützpunkt Arifjan in Kuwait mit Boden-Boden-Raketen angegriffen und dabei die dort stationierten Himars-Raketensysteme ins Visier genommen. Die kuwaitische Armee meldete auf der Plattform X die Abwehr „feindlicher Raketen- und Drohnenattacken“. Jordaniens Streitkräfte gaben an, am Montagabend drei iranische Raketen abgeschossen zu haben, ohne dass es dabei Verletzte oder Sachschäden gegeben habe. Iranische Staatsmedien berichteten zudem von Angriffen auf ein Zentrum des US-Unternehmens Amazon in Bahrain sowie auf einen US-Militärstützpunkt in Jordanien – Bestätigungen aus den betroffenen Ländern lagen zunächst nicht vor. Trotz der anhaltenden Militäroperationen bemühen sich regionale Vermittler Berichten zufolge um eine Deeskalation im aktuellen Iran-Krieg. Katar, Ägypten, Pakistan und weitere regionale Akteure hätten beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, berichteten das US-Nachrichtenportal Axios und das Wall Street Journal unter Berufung auf Quellen. Kein Ende im aktuellen Iran-Krieg in Sicht Die Vermittler befürchteten demnach, Washington und Teheran könnten in einen Kreislauf geraten, in dem sie den Konflikt zwar unterhalb der Schwelle eines umfassenden Krieges hielten, aber die regionalen Volkswirtschaften auf unbestimmte Zeit beeinträchtigten. Die US-Regierung prüfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schließen könnten, zitierte Axios US-Beamte. Parallel dazu signalisierte Teheran trotz der Eskalation eine gewisse Verhandlungsbereitschaft. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, erklärte, der diplomatische Kanal bleibe offen. Vermittler hätten in den vergangenen Tagen Botschaften mit Teheran ausgetauscht. Iranische Medien berichteten, der Besuch von Innenminister Eskandar Momeni in Islamabad könnte Teil der iranischen Antwort auf diese diplomatischen Kontakte sein. Baghaei bezeichnete Diplomatie und militärische Verteidigung als „zwei starke Säulen“ zum Schutz der nationalen Interessen Irans. Iran-Krieg aktuell: Revolutionsgarden verschärfen Ton – USA „unvergessliche Lektion“ erteilen Deutlich schärfer fiel der Ton der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) aus. In einer offiziellen Erklärung, die an Ayatollah Mojtaba Khamenei gerichtet war, kündigten die Revolutionsgarden inmitten des aktuellen Iran-Kriegs an, den USA eine „unvergessliche Lektion“ zu erteilen. „Jetzt, da das kriminelle Amerika erneut den Weg des Irrtums, der Aggression und der Abenteuerpolitik gewählt hat, halten wir an diesem Versprechen fest: Wir werden mit Stärke, Entschlossenheit, Weisheit und Autorität die ‚unvergessliche Lektion‘ erteilen, die Sie angekündigt haben“, erklärten die IRGC. Iranische Militärs vertreten die Auffassung, die Kämpfe müssten weitergehen, bis ein neues Abschreckungsgleichgewicht erreicht sei. „Vernunft gebietet, dass der Krieg weitergeführt wird, bis er einen Zustand vollständiger Abschreckung für die iranische Nation schafft“, erklärte Brigadegeneral Akrami-Nia. Auch auf US-Seite ist die Rhetorik im aktuellen Iran-Krieg unverändert hart. „Jedes Mal, wenn der Iran einen amerikanischen Soldaten tötet, wird er diesen Tod um ein Vielfaches bezahlen!“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er habe Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Daniel Caine entsprechend angewiesen. Diplomatie im Iran-Krieg: Trump empfängt Aoun Unterdessen ist im Iran-Krieg die Straße von Hormus weiter umkämpft. Erneut wurde ein Tanker in der Meerenge angegriffen: Er sei vor der Küste des Omans von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Der Vorfall ereignete sich knapp 15 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Limah. Bereits in den Stunden zuvor war ein weiteres Schiff in der Meerenge attackiert worden und in Brand geraten. Der Iran beansprucht die Kontrolle über die strategisch wichtige Meerenge und verlangt, dass Schiffe eine Route entlang seiner Küste nehmen.

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