Es ist fast alles angerichtet: Nächster Abgang beim FC Bayern steht offenbar bevor
Nach Informationen von Transferjournalist Fabrizio Romano hat Bryan Zaragoza bezüglich eines Wechsels zu Espanyol Barcelona den Daumen gehoben. Demnach habe der spanische Erstligist bereits eine Einigung mit dem Flügelspieler erzielt.
Nun gelte es noch die Konditionen mit dem FC Bayern München zu klären. Im Gespräch sei eine Leihe mit anschließender Kaufoption. Genaue Zahlen zu dem möglichen Transfer werden in dem Bericht nicht genannt. Grundsätzlich wäre das Modell aber eines, womit sich der deutsche Rekordmeister voraussichtlich anfreunden würde. Zaragoza besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2029, befindet sich aber seit geraumer Zeit auf dem Abstellgleis.
Wie Sportvorstand Max Eberl in den vergangenen Tagen mehrfach betont hatte, hat Trainer Vincent Kompany keinerlei Verwendung für den 24-Jährigen. Auf den Außenbahnen stehen dem FCB-Coach in Luis Diaz, Michael Olise, Lennart Karl und Serge Gnabry mehrere hochkarätige Optionen zur Verfügung. Zudem können auch Leih-Rückkehrer Arijon Ibrahimovic, der mindestens für die Hinrunde als Rotationsspieler eingeplant ist, und Neuzugang Ismael Saibari auf dem Flügel agieren. Aus dem Nachwuchs stehen weitere Alternativen bereit, darunter Wisdom Mike oder Tim Binder.
FC Bayern: Warum hat sich Bryan Zaragoza nicht durchgesetzt?
Die Bayern hatten Zaragoza Anfang 2024 vom FC Granada verpflichtet, als sie den eigentlich für Sommer geplanten Transfer aufgrund von Verletzungssorgen vorgezogen hatten. Die Ablösesumme soll damals rund 17 Millionen Euro betragen haben. Seitdem absolvierte der 24-Jährige jedoch lediglich sieben Pflichtspiele im FCB-Trikot, in denen ihm keine Torbeteiligung gelang. Neben der Sprachbarriere soll auch ein angeblich durchwachsenes Verhältnis zum damaligen Trainer Thomas Tuchel eine Rolle gespielt haben, dass er kaum Spielzeit bekam.
Auf Zaragoza würde in Barcelona nun die bereits vierte Leihstation während seiner Bayern-Zeit warten. Zuletzt war er an die AS Rom verliehen, zuvor an CA Osasuna und Celta Vigo. Dem Vernehmen nach habe Zaragoza aber auf eine Rückkehr nach Spanien gepocht, wo er sich in der Vergangenheit auch deutlich besser als in der vergangenen Rückrunde in Italien schlug.
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FC Bayern: Welche Spieler sollen noch gehen?
Für die Römer war Zaragoza, auch wegen einer Knieverletzung im März, nur sechsmal zum Einsatz gekommen. Dem Wechsel war ein Abbruch des Leihgeschäfts mit Celta Vigo vorausgegangen, wo er sogar Stammspieler in der Liga und Europa League war. Folglich verzichteten die Giallorossi darauf, die Kaufoption in Höhe von 13 Millionen Euro zu ziehen und nahmen damit sogar eine angeblich zuvor mit Bayern vereinbarte Strafzahlung in Höhe von 500.000 Euro in Kauf.