DAX +0,18 % 25.864,62 Pkt 18:00:00 MDAX +0,89 % 30.743,36 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,51 % 6.144,56 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,03 % 51.786,72 Pkt 22:34:56 S&P 500 -0,15 % 7.568,92 Pkt 22:30:13 Nasdaq -0,26 % 25.372,01 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,98 % 61.834,31 Pkt 02:12:10 Gold -0,44 % 3.952,00 USD 02:17:10 Silber -1,89 % 49,76 USD 02:17:09 Brent -0,66 % 104,08 USD 02:17:01 WTI -0,02 % 96,44 USD 02:17:10 Bitcoin -0,44 % 77.000,07 USD 02:27:08 EUR/USD +0,47 % 1,12450 USD 02:26:27 EUR/GBP +0,07 % 0,83520 GBP 02:27:13 EUR/CHF +0,12 % 0,91720 CHF 02:27:13 EUR/JPY +0,57 % 177,720 JPY 02:27:13

„Es ist unvorstellbar“

Welt

Startseite

Politik

„Unvorstellbar“: Obama rechnet mit Trumps Medien-Rauswurf ab – und nennt das wahre Problem

Von: Lukas Richter

Uns auf Google folgen

Obama attackiert Trumps Medien-Bann und fragt, was passiert wäre, wenn er „Fox News“ ausgeschlossen hätte.

Washington – Barack Obama hat Donald Trumps Ausschluss mehrerer Medien aus dem Weißen Haus mit deutlichen Worten kritisiert. Der frühere US-Präsident stellte dabei die Frage, wie die Öffentlichkeit reagiert hätte, wenn er selbst einst einen konservativen Sender von der Berichterstattung über seine Regierung ausgeschlossen hätte.

Content-Partnerschaft

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.

Bei einem Auftritt an der Colgate University am Freitag (18. September) reagierte Obama auf Trumps Entscheidung, CNN, MS Now und Politico den Zugang zum Weißen Haus zu verwehren. „Meine Vorstellungskraft konnte manches von dem, was gerade passiert, nicht vorhersehen“, sagte Obama.

Dann zog er einen Vergleich mit seiner eigenen Amtszeit: „Ich versuche mir vorzustellen, was passiert wäre, wenn ich gesagt hätte: Fox News, ihr seid raus.“ Obama nannte ein solches Vorgehen „unvorstellbar“. Seine Kritik zielte dabei nicht allein auf Trump. Wenn derzeit 30 bis 35 Prozent der Bevölkerung einen solchen Schritt akzeptierten, zeige das nach seinen Worten ein tieferes Problem.

Obama: „Das müssen wir wieder stärken“

In den USA fehle es bei einem Teil der Bevölkerung am Verständnis dafür, was eine Demokratie voraussetze. „Das müssen wir wieder stärken“, sagte der frühere Präsident. Obama stellte seine Kritik in einen größeren Zusammenhang. Gesetze allein reichten nicht aus, um demokratische Regeln zu sichern, sagte er bei seinem Auftritt.

Einige Regeln seien inzwischen auf eine Weise durchbrochen worden, die er früher nicht erwartet hätte. Verloren sei die Lage aus seiner Sicht aber nicht. Entscheidend sei, demokratische Normen wieder stärker zu vermitteln.

Trump lässt Reporter abweisen

Trump hatte angekündigt, Journalisten von CNN, MS Now und Politico aus dem Weißen Haus auszuschließen. Er bezeichnete die drei Medien als „Fake News“ und warf ihnen vor, absichtlich negativ über Republikaner und seine Regierung zu berichten. Am Samstag wurden Reporter der drei Häuser tatsächlich abgewiesen.

Dabei wurden ihre Presseausweise eingezogen, als sie das Gelände betreten wollten. Die betroffenen Medien kündigten an, gegen die Entscheidung vorzugehen. Trump stellte zugleich weitere Ausschlüsse in Aussicht. Dabei nannte er auch die „New York Times“ und die „Washington Post“ als mögliche weitere Ziele.

Am Sonntag legte der Präsident in den sozialen Medien nach. Er veröffentlichte ein mit Künstlicher Intelligenz erzeugtes Bild, auf dem drei Müllsäcke vor dem Weißen Haus zu sehen waren. Sie trugen die Aufschriften CNN, MSNBC – der frühere Name von MS Now – und Politico.

Frühere Konflikte um Pressezugang

Konflikte über den Zugang von Journalisten zum Weißen Haus gab es auch während Trumps erster Amtszeit. Damals entzog die Regierung dem CNN-Reporter Jim Acosta nach einem Streit mit Trump zunächst dessen dauerhafte Zugangskarte. Ein Bundesrichter ordnete später an, sie zurückzugeben.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren