Es ist Zeit, Google Fotos zu löschen
Erst vergangene Woche hab ich alle meine Fotos von Google Fotos gelöscht, weil der Speicher mal wieder voll war. 15 GB sind halt einfach nicht genug. Und trotzdem hab ich sie abgesichert, nur halt nicht mehr auf den Servern von Google – und ohne, dass es mich was gekostet hat.
Denn wenn ihr bereits einen Home Server nutzt oder – sowas hier – ein NAS euer Eigen nennt, dann könnt ihr euch die Kosten für ein Google-One-Abo sparen und mit der richtigen App einfach eure Inhalte auf euren eigenen Speicher synchronisieren.
An dieser Stelle folgt natürlich der obligatorische Hinweis, dass ihr auch damit selbst für Datensicherungen verantwortlich seid. Ihr wurdet gewarnt!
Der NAS-Hersteller Synology bietet mit „Photos“ eine App für die eigenen Geräte an. Für mich hat sie funktioniert, die Bewertungen im Play Store zeigen aber, dass es offenbar ein paar Probleme damit gibt.
Es gibt auch ähnliche Apps von anderen Herstellern.
Persönlich setze ich aber auf Immich. Das Projekt besitzt eine aufgeräumte Oberfläche, mit der ich mich durch die Fotogalerie durchnavigieren kann. Neue Fotos werden vom Smartphone im Hintergrund hochgeladen, sobald Zugriff auf den Server besteht.
Die App ist übrigens kostenlos, ihr könnt sie aber finanziell unterstützen.
Und in Sachen Features liegt Immich auch ganz nah an Googles Bildergalerie.
Fotos können nach Orten oder erkannten Gesichtern gefiltert werden. Für letzteres sorgt ein bisschen KI, die aber lokal auf dem eigenen Home-Server läuft.
Für mich und meine Jahrzehnte-alte Fotosammlung also genau die richtige Wahl, kostet in meinem Fall ja nichts und ich spare mir das Google-Abo.
Und, was macht ihr mit euren Handyfotos? Setzt ihr auf die Bordmittel von Android und iOS, sichert ihr die Fotos ganz woanders oder wird einfach alle 15 GB einmal durchgekehrt und alles gelöscht? Schreibs in die Kommentare.