Es sollte das große Comeback in England sein: Kita-Kinder retten Termin von Meghan und Harry
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Nottingham (England) – Es soll ihr großes Comeback in Großbritannien werden – doch bislang sieht es danach aus, als hätten Harry (42) und Meghan (45) sich mal wieder verschätzt. BILD ist vor Ort bei ihrem ersten Auftritt nach ihrer Rückkehr in die alte Heimat. Drei Termine stehen heute auf dem Programm. Beim ersten Termin fällt auf: Es sind nicht so viele Royal-Fans vor Ort, wie erwartet. Es tummeln sich nur 25 Fotografen vor dem Studio, die Polizei war nirgends zu sehen. Doch dann taucht plötzlich eine Horde Kinder auf.
Kurz vor Harrys und Meghans Ankunft sind kaum Fans da
BILD ist vor Ort. Als Erstes besuchen Harry und Meghan das „Community Recording Studio“. Das Tonstudio liegt im Industriegebiet von Nottingham. Kurz vor Harrys und Meghans Ankunft um halb elf waren kaum Fans vor Ort. Der Andrang alter Zeiten – von dem kann das Paar nur noch träumen. Statt großer Security-Absperrungen und Polizei-Aufgebots sichern nur sechs Security-Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die Location.
Überraschend: Während um elf Uhr deutscher Zeit kaum eine Menschenseele da war, tauchten kurz vor Harry und Meghans Ankunft in ihren zwei Range Rovern plötzlich zwei größere Gruppen auf. Kurz vor Beginn des Termins trafen eine Grundschulklasse und eine Kita-Gruppe ein. Wie BILD erfuhr, wurde den Kindern zuvor nur gesagt, dass sie am Donnerstag einen Ausflug machen und dabei einen Prominenten treffen werden. Um wen es sich handelt, erfuhren die Kinder erst vor Ort – und die Begeisterung war groß!
Harry und Meghan nahmen sich viel Zeit für die Kleinen und wurden mit Fragen durchlöchert. Ein Junge wollte von Meghan wissen: „Habt ihr einen Rolls-Royce?“ Meghans Antwort: „Wie lustig, dass ihr alle so an Autos interessiert seid, es gibt doch viel Wichtigeres.“ Ob sie denn Fußball spiele, fragte ein anderer. Meghans Antwort: „Ich kann kein Fußball spielen, aber mein Mann liebt Fußball.“ Harry wollte von den Schulkindern wissen, ob sie auf Social Media aktiv sind, und freute sich: „Oh, das ist aber toll!“, als viele verneinten.
Am Ende retten die aufgeweckten Kinder den Termin von Meghan und Harry. Aus den 25 Presseleuten wurden dank Kindern, Lehrern und Erziehern schließlich rund 100 Menschen, die das Paar liebevoll empfingen. Dennoch auffällig, dass nicht mehr Royalfans kamen: Die örtliche Zeitung hat die Uhrzeiten der Meghan-und-Harry-Termine am Mittwoch vorab veröffentlicht.
Nottingham ist ein Herzensort für Harry und Meghan
Dass ihr erster großer Termin ausgerechnet in Nottingham stattfindet, dürfte kein Zufall sein. Für das Paar ist es ein besonderer Ort: Hier traten Harry und Meghan 2017 erstmals gemeinsam öffentlich auf , nachdem sie ihre Verlobung bekannt gegeben hatten. Jetzt, nach Jahren voller Familienstreit, Exil in den USA und ihrer Rückkehr nach Großbritannien, beginnt in Nottingham das neue Kapitel.
Auf dem Programm stehen heute drei Einrichtungen
Zunächst besucht das Paar das 1991 gegründete „Community Recording Studio“. Hier ging es ursprünglich darum, Kinder musisch zu unterstützen. Heute stehen auch Sport, Mentoring und die persönliche Entwicklung auf dem Programm. Im Anschluss besuchen Harry und Meghan das „Himmah Hub und Foodbank“ im Stadtteil Hyson Green. Die gemeinnützige Organisation setzt sich gegen Armut, Ernährungsunsicherheit, Rassismus und soziale Ausgrenzung ein. Meghans Verbindung zu der Organisation entstand 2018, als sie mit Mitgliedern ihr Kochbuch „Together: Our Community Cookbook“ schrieb. Heute wollen Meghan und Harry dort einen Kochkurs und die Lebensmittelausgabe besuchen.
Der letzte Termin von Meghan und Harry heute ist am Nachmittag. „Epic Partners“ heißt die Organisation, die Kinder, Jugendliche und Familien unterstützt. Ihre Arbeit umfasst Jugendarbeit, Sport, Bildung und Mentoring und Arbeit mit jungen Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben.
Der Palast sieht Harrys und Meghans Termine kritisch
Die Botschaft ihrer drei Besuche ist deutlich: Harry und Meghan wollen zeigen, dass ihre Geschichte in Großbritannien noch nicht zu Ende erzählt ist. Doch der Palast sieht diese Termine kritisch. Erst Anfang September hatte König Charles III. (77) in einem Schreiben noch einmal klargestellt, dass Harry und Meghan keine arbeitenden Mitglieder der Königsfamilie mehr seien. Ein Palast-Insider zu BILD: „Nichts von den angekündigten Terminen war vorher mit dem Palast abgestimmt, auch nicht gegenüber der eigenen Familie kommuniziert.“