DAX +1,09 % 26.423,87 Pkt 12:19:30 MDAX +0,06 % 32.449,75 Pkt 12:19:30 Euro Stoxx 50 +0,36 % 6.547,19 Pkt 12:19:30 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +0,06 % 4.402,20 USD 12:24:25 Silber +1,15 % 64,23 USD 12:24:03 Brent +0,67 % 84,11 USD 12:24:18 WTI +0,52 % 78,59 USD 12:24:26 Bitcoin +0,20 % 64.973,80 USD 12:34:27 EUR/USD +0,31 % 1,15610 USD 12:34:22 EUR/GBP -0,05 % 0,85610 GBP 12:34:29 EUR/CHF -0,23 % 0,93400 CHF 12:34:28 EUR/JPY +0,53 % 183,507 JPY 12:34:30

„Es war einfach unmenschlich": Stimmung bei id Software nach Entlassungen am Boden

Technologie

Im vergangenen Monat kündigte Microsoft die umfangreiche strategische Neuausrichtung der Xbox-Sparte auch offiziell an und sprach davon, im Laufe des Geschäftsjahres 2026/2027 rund 3.200 Stellen abbauen zu wollen. 1.600 davon sollten sofort wegfallen, der Rest im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2026/2027. Wie sich schnell abzeichnete, mussten unter anderem die „Doom“-Macher von id Software schmerzhafte Einschnitte hinnehmen. Zwar dementierte id Software zwischenzeitlich, zu einem reinen Support-Studio degradiert worden zu sein, und bestätigte zugleich die Arbeiten an einem neuen Projekt. Dennoch sollen die Entlassungen und der Verlust zahlreicher Kollegen deutliche Spuren hinterlassen und dazu geführt haben, dass sich die Moral der Belegschaft inzwischen auf einem absoluten Tiefpunkt befindet. Darauf wies Chris Hays, Lead Services Programmer und langjähriger Mitarbeiter von id Software, in einem Podcast hin. Branchenveteran übt Kritik an Publishern „Es war einfach unmenschlich. Es war so demoralisierend und die Moral war zu keinem Zeitpunkt niedriger“, erklärte Hays (via Insider Gaming), bevor er Kritik an großen Publishern äußerte, die seiner Meinung nach bis heute nicht verstehen, wie gute Spiele entwickelt werden und teilweise kaum Verbindung zu den Entwicklern haben. „Ich glaube, dass selbst in Unternehmen, die ausschließlich Spiele entwickeln, besonders bei den größeren Publishern an der Spitze, im Grunde nicht verstanden wird, was dieses Geschäft eigentlich ausmacht“, führte Hays aus. „Sie verstehen vielleicht die Zahlen im Marketing und im Vertrieb. Aber die eigentliche Realität dessen, was ein gutes Spiel zu einem guten Spiel macht und wie es entsteht, davon sind sie so weit entfernt, dass sie nicht begreifen, was es braucht, um ein Team aufzubauen und ein Team zusammenzuhalten. Auch Misserfolge sind wichtig“, ergänzte der Lead Services Programmer. Kritik, die Xbox ausdrücklich einschließt. In der aktuellen Ausgabe des Well-Played-Podcasts äußerte sich Hays kürzlich nämlich ebenfalls zu den Entlassungen und betonte, dass es schwierig sei, gute Spiele zu entwickeln, wenn das Studio nur noch über rund die Hälfte seiner Belegschaft verfügt. Woran id Software aktuell genau arbeitet, verriet das Studio bislang nicht. Frühere Aussagen ließen jedoch vermuten, dass sich die Spieler auf einen weiteren Ableger der „Doom“-Reihe einstellen dürfen.

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