DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,15 % 53.539,33 Pkt 18:23:13 S&P 500 -0,13 % 7.735,21 Pkt 18:23:03 Nasdaq -0,77 % 26.439,77 Pkt 18:23:12 Nikkei -3,16 % 65.326,42 Pkt 08:45:03 Gold +4,37 % 4.556,60 USD 18:13:12 Silber +3,27 % 66,04 USD 18:13:10 Brent +1,52 % 92,40 USD 18:12:56 WTI +0,59 % 85,44 USD 18:13:10 Bitcoin +6,17 % 68.672,99 USD 18:23:11 EUR/USD +0,76 % 1,16710 USD 18:22:54 EUR/GBP +0,30 % 0,85740 GBP 18:23:13 EUR/CHF -0,69 % 0,93240 CHF 18:23:13 EUR/JPY +0,17 % 184,841 JPY 18:23:13

Essstörungen in Sachsen-Anhalt: Neun Prozent mehr Diagnosen

Gesundheit

In Sachsen-Anhalt nimmt die Zahl der Menschen mit Essstörungen zu. Bei 10.649 gesetzlich Versicherten haben Ärzte in Sachsen-Anhalt 2025 ambulant mindestens eine gesicherte Essstörungsdiagnose dokumentiert. 2024 waren es 9.755 – 894 weniger. Das entspricht einem Anstieg um 9,2 Prozent. Die Landesregierung hat die Zahlen von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt nach einer Kleinen Anfrage der Linken angefordert. Essstörungen: Frauen unter 30 Jahren am häufigsten betroffen Besonders auffällig ist demnach das Alter der Patienten: Mehr als die Hälfte war 2025 höchstens 30 Jahre alt. Am stärksten betroffen sind Jugendliche und junge Erwachsene. Allein bei den 11- bis 20-Jährigen wurden mehr als 2.300 Fälle erfasst. Auch beim Geschlecht gibt es einen deutlichen Unterschied: Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer. 2025 wurden bei fast 7.900 Frauen und rund 2.700 Männern gesicherte Diagnosen erfasst. Nur ambulante Diagnosen gesetzlich Versicherter erfasst Insgesamt wurden 2025 bei den 10.649 Menschen 12.176 Diagnosen dokumentiert. Die höhere Zahl entsteht, weil bei einzelnen Menschen mehrere Diagnoseschlüssel abgerechnet wurden. Die Statistik erfasst ausschließlich gesetzlich Versicherte mit einer ambulanten Diagnose. Privat Versicherte, nicht diagnostizierte Erkrankungen und ausschließlich stationär behandelte Menschen sind nicht enthalten. Aus den Zahlen lässt sich deshalb nicht ableiten, dass Essstörungen in der gesamten Bevölkerung um über neun Prozent zugenommen haben. Angaben zu Therapieplätzen oder Wartezeiten enthält die Antwort nicht. Hier finden Sie weitere Informationen und Hilfsangebote des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Mehr zum Thema Ernährung MDR (Hannes Leonard, Norma Düsekow)

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