DAX +2,24 % 26.202,35 Pkt 18:00:00 MDAX +1,81 % 32.559,91 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,94 % 6.486,70 Pkt 18:00:00 Dow Jones +3,05 % 54.085,88 Pkt 22:42:17 S&P 500 +3,30 % 7.736,52 Pkt 22:42:18 Nasdaq +4,77 % 26.584,99 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,98 % 65.861,00 Pkt 04:35:03 Gold +3,84 % 4.188,70 USD 05:27:03 Silber +5,90 % 61,07 USD 05:27:03 Brent -6,48 % 78,34 USD 05:23:56 WTI -7,16 % 74,59 USD 05:26:59 Bitcoin +0,05 % 64.083,94 USD 05:37:02 EUR/USD +0,28 % 1,15390 USD 05:36:57 EUR/GBP +0,04 % 0,85730 GBP 05:37:05 EUR/CHF -0,09 % 0,93170 CHF 05:37:05 EUR/JPY +0,22 % 181,673 JPY 05:37:06

Europa Passage Hamburg: Heute ist CSD, sagte er zu Hazeem. Das ist unser Tag. Wir dürfen das.

Nation

Gegen 16.30 Uhr wollten Hazeem, Dimitrii und ihre Freunde eine Pause einlegen, schnell etwas essen. Sie waren da schon einige Stunden unterwegs gewesen: Zusammen mit 300.000 anderen Menschen zogen sie am vergangenen Samstag durch Hamburg, um den 46. Christopher Street Day (CSD) zu feiern. Um sich für Sichtbarkeit, gleiche Rechte und den Schutz queerer Menschen vor Diskriminierung einzusetzen. Noch nie hatte es in Hamburg bei einem CSD so viele Teilnehmende gegeben – man kann das als Zeichen der Solidarität werten, nachdem eine Woche zuvor bei der CSD-Parade in Berlin ein Mensch durch einen islamistischen Anschlag starb und 31 weitere verletzt wurden. In Hamburg blieb die Stimmung soweit friedlich. Die Sonne schien, die Bässe dröhnten.

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