Europäischer PayPal-Konkurrent: Lidl ermöglicht neue Bezahlmethode in Deutschland
Lidl integriert in seinem Online-Shop die europäische Bezahlmethode Wero und bietet Kunden damit eine neue Zahlungsoption an. Nach Angaben des Unternehmens ist Lidl in Deutschland der erste Lebensmitteleinzelhändler, der das Verfahren in seinem Onlineshop einführt. Die Zahlung läuft dabei direkt von Konto zu Konto und wird in Echtzeit abgewickelt. Lidl erklärt, die Freigabe erfolge in der geschützten und verschlüsselten Umgebung der jeweiligen Banking-App. Lidl integriert Wero: Das sind die Voraussetzungen Voraussetzung ist ein Girokonto bei einer der 18 teilnehmenden Banken sowie die einmalige Aktivierung von Wero in der regulären Banking-App. Wird Wero im Bestellprozess ausgewählt, öffnet sich auf dem Smartphone automatisch die Banking-App zur Bestätigung der Zahlung. Alternativ kann laut Lidl auch ein angezeigter QR-Code mit dem Handy gescannt werden. Der Händler will den Bezahlvorgang damit einfacher, schneller und sicherer gestalten. 56 Millionen Kunden können bei Lidl mit Wero zahlen Auch bei Retouren soll die Abwicklung unmittelbar erfolgen. Nach Unternehmensangaben fließt das Geld dann direkt auf das ursprünglich genutzte Konto zurück. Lidl spricht von mehr Komfort und Flexibilität im Alltag. Die neue Bezahlmethode steht nach Unternehmensangaben bereits mehr als 56 Millionen Bankkunden in Europa zur Verfügung. ANZEIGE ANZEIGE Was ist Wero? Das Wichtigste in Kürze Wero ist ein neuer europäischer Zahlungsdienst der European Payments Initiative (EPI), der seit Juli 2024 als Nachfolger von Giropay antritt und eine europäische Alternative zu Anbietern wie PayPal oder Apple Pay schaffen soll. Betrieben von einem Zusammenschluss aus 14 Banken und zwei Zahlungsdienstleistern – darunter in Deutschland die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Deutsche Bank – ist das System aktuell in Deutschland, Belgien und Frankreich verfügbar. Überweisungen erfolgen in Echtzeit direkt über das gewohnte Online-Banking oder die jeweilige Banking-App, wobei für Geldtransfers zwischen Privatpersonen lediglich eine Mobilfunknummer anstelle einer IBAN benötigt wird.