Europas Giganten wollen Stuttgart-Talent: Auch Bayern im Millionen-Poker dabei
Die Haltung des VfB Stuttgart: Harte Verhandlungsposition Die Führung des VfB Stuttgart gibt sich bezüglich der Zukunft von Finn Jeltsch äußerst entschlossen. Im Februar 2025 für rund 9,5 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg verpflichtet, hat sich das Youngster durch seine rasante Entwicklung rasch zum festen Anker in der Stuttgarter Defensive entwickelt. Trainerteam und Vorstand wollen den Spieler unbedingt halten und planen fest mit ihm für die kommende Saison. Gleichzeitig ist man sich beim Bundesligisten bewusst, dass Rekordangebote europäischer Topklubs ins Haus stehen könnten. Stuttgart sitzt jedoch am längeren Hebel: Obwohl Jeltschs Marktwert derzeit auf etwa 35 Millionen Euro beziffert wird, liegt die Schmerzgrenze der VfB-Bosse für Gespräche erst bei 50 bis 55 Millionen Euro. Angebote darunter sollen umgehend abgelehnt werden. Die Interessenten und der Stand der Dinge In Deutschland bereits als „neuer Mats Hummels“ gefeiert, buhlen vor allem drei Topklubs um die Dienste des Abwehrtalents: FC Bayern München: Auf der Suche nach einem einheimischen Abwehrchef für die Zukunft beobachtet der Rekordmeister die Situation Minute für Minute. Die Münchner stehen wohl bereits in engem Kontakt mit Jeltschs Beratern und prüfen ein Angebot, das auch Tauschgeschäfte beinhalten könnte. Liverpool FC: Die Reds wollen ihre Defensive verjüngen. Jeltschs Athletik, seine Ruhe unter Druck und seine Qualitäten im Spielaufbau passen perfekt zum intensiven Tempo der Premier League. Arsenal FC: Auch die Gunners wollen nachlegen. Der Klub aus London hat bereits konkrete Erkundigungen eingeholt. Jeltsch gilt als Wunschprofil für Trainer Mikel Arteta, der extremen Wert auf spielstarke Innenverteidiger legt. Der entscheidende Trumpf des VfB Stuttgart im Poker ist die Vertragslaufzeit: Finn Jeltsch besitzt einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2030. Die Gehaltsvorstellungen des Spielers stellen für Klubs dieser Größenordnung kein Hindernis dar. Für Jeltsch selbst steht sportliche Perspektive an erster Stelle: Er sucht Spielpraxis, eine Führungsrolle und die Chance, regelmäßig in der Champions League zu spielen. Da Stuttgart finanziell solid dasteht und durch die Einnahmen aus der Königsklasse nicht auf Spielerverkäufe angewiesen ist, bleibt die Verhandlungsposition der Schwaben felsenfest.