DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold 0,00 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber +0,36 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -3,58 % 113,43 USD 21:59:57 WTI 0,00 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,16 % 77.561,83 USD 23:24:40 EUR/USD +0,05 % 1,11620 USD 23:24:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 23:24:40 EUR/CHF -0,45 % 0,91940 CHF 23:23:29 EUR/JPY -0,19 % 175,734 JPY 23:24:44

EVG: Bahngewerkschaft will mit Streiks Gesetz für mehr Sicherheit erzwingen

Nation

Die Bahngewerkschaft EVG droht für Januar mit landesweiten Streiks, sollte bis dahin das Strafmaß für Angriffe auf Zugbegleiter nicht erhöht werden. »Das versprochene Gesetz für härtere Strafen bei Angriffen auf Zugpersonal muss noch in diesem Jahr in den Bundestag, sonst legen wir im Januar den Betrieb lahm«, sagte der Gewerkschaftschef Martin Burkert der Bild am Sonntag (BamS).

Die Politik habe den getöteten Zugbegleiter vergessen, sagte Burkert. Es habe nur »betroffene Gesichter und große Worte« gegeben, aber keine Taten. »Die Regierung betreibt Arbeitsverweigerung, die Eisenbahner zahlen dafür mit ihrer Gesundheit oder gar ihrem Leben«, beklagte der Gewerkschaftschef.

Anfang Februar war der Zugbegleiter Serkan Çalar in einem Regionalexpress von einem Fahrgast angegriffen und tödlich verletzt worden. Der Fahrgast wurde später wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hatte Gespräche in der Regierung angekündigt, um auch bei Angriffen gegen Zugbegleiter so wie bei Rettungskräften zu höheren Strafmaßen zu kommen.

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