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Ex-Bayern-Star Leon Goretzka soll sich einem absoluten Top-Klub angeboten haben

Sport

Wie Transferexperte Matteo Moretto bei Radio Marca berichtet, hat sich Goretzka eigeninitiativ beim FC Barcelona angeboten. Dort würde er mit Trainer Hansi Flick auf einen alten Bekannten treffen, mit dem er beim FC Bayern München einst sehr erfolgreich zusammenarbeitete und unter anderem 2020 die Champions League gewann. Ob Barca auf die Goretzka-Bewerbung bereits reagiert hat, geht aus dem Bericht nicht hervor. Eine Ablöse müsste der spanische Meister jedenfalls nicht zahlen, da der Vertrag des Mittelfeldspielers bei den Bayern Ende Juni ausgelaufen ist. Aktuell hält sich Goretzka, der mit Deutschland vor ziemlich genau einem Monat bei der WM ausgeschieden war, bei Heimatklub VfL Bochum mit einem Privattrainer fit. Spekulationen über ein Engagement Goretzkas in Barcelona sind derweil nicht gänzlich neu. Bereits rund um den Jahreswechsel hatte es Berichte gegeben, wonach sich Barca und der deutsche Nationalspieler miteinander beschäftigen. Ende Januar hatte Goretzka jegliche Kontakte zu Flick und Co. allerdings dementiert: "Ich habe gelesen, dass ich mich bei Hansi Flick in Barcelona gemeldet haben soll. Das kann ich hier und heute dementieren. Nein, so etwas ist nicht nötig. Das soll nicht arrogant klingen", sagte er der Zeit. Leon Goretzka nach Barcelona? Mittelfeld hat für Barca keine Priorität Dass es nun zwischen Barca und Goretzka konkret werden könnte, scheint ebenfalls unwahrscheinlich - obwohl die Personalsituation der Katalanen im Mittelfeldzentrum derzeit nicht optimal ist: Fermin Lopez arbeitet nach einem Mittelfußbruch, der ihn die WM kostete, gerade noch an seinem Comeback. Und Frenkie de Jong hat sich bei der Weltmeisterschaft einen Innenbandriss im Knie zugezogen, fällt damit auf unbestimmte Zeit aus. Laut Mundo Deportivo sieht Barcelona dennoch keinen dringenden Bedarf, einen neuen zentralen Mittelfeldspieler zu verpflichten. Das gelte nicht einmal zwingend für den Fall, sollte Marc Casado diesen Sommer noch wechseln. Das Eigengewächs dürfte dem Vernehmen nach bei einem Angebot in Höhe von um die 40 Millionen Euro gehen, namhafte Interessenten soll es durchaus geben. Getty Images In puncto Neuzugänge ist im restlichen Sommertransferfenster jedenfalls nicht das Mittelfeldzentrum, sondern die vorderste Spitze Barcelonas Priorität. Nach dem Abschied von Robert Lewandowski soll noch ein neuer Mittelstürmer kommen, Julian Alvarez von Atletico Madrid gilt hier als Wunschlösung. Der Argentinier will wohl auch unbedingt zu Barca und denkt einem kürzlichen Bericht der spanischen Zeitung Sport derzeit sogar darüber nach, wie er einen Wechsel zu seinem Traumverein erzwingen kann. Atletico ist keineswegs verkaufsbereit, lehnte zuletzt offenbar ein Angebot aus Barcelona in Höhe von 100 Millionen Euro ab. Juventus Turin sollen Leon Goretzkas Forderungen zu hoch sein Und Goretzka? Der wurde seit Bekanntwerden seines Bayern-Abschieds zunächst lange mit einem Wechsel nach Italien in Verbindung gebracht. Inter Mailand galt als Option, dann lief es angeblich auf einen Transfer zur AC Mailand hinaus. In den vergangenen Wochen kristallisierte sich schließlich Juventus Turin als heißester Kandidat auf eine Goretzka-Verpflichtung heraus, allerdings sind die finanziellen Forderungen des 31-Jährigen Juve wohl noch zu hoch. Informationen des SPOX-Partnerportals calciomercato zufolge soll sich Goretzka bei Vertragsunterschrift ein Handgeld in Höhe von zehn Millionen Euro vorstellen, als Jahresgehalt fordere er sieben Millionen Euro.

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