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Ex-Bayern-Star: Ronaldo „wird auf dem Elefanten-Friedhof landen“

Sport

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Mit 56 Jahren ist Bixente Lizarazu noch immer muskelbepackt und durchtrainiert. Der französische Ex-Fußballer (97 Länderspiele für die Equipe Tricolore) ordnet dem Sport in seinem Leben nahezu alles unter. Genauso wie Portugals Superstar Cristiano Ronaldo, der mit 41 Jahren noch immer Top-Leistungen von sich erwartet – und von anderen keine Zurückweisungen duldet.

Das mögliche Ende von CR7 in der portugiesischen Nationalmannschaft, nachdem der fünfmalige Weltfußballer aus dem Camp des Teams abgereist war, schlägt noch immer hohe Wellen. Und auch Lizarazu, der von 1997 bis 2006 beim FC Bayern unter Vertrag stand, beschäftigt die Situation. Als TV-Experte sprach der 97-malige Nationalspieler in der französischen TV-Sendung „Telefoot l’After“ über Ronaldo und sagte: „Wenn sich dieses Theater fortsetzt, ist das ein schwerer Fehler aller drei Parteien: des Verbands, von (Trainer) Jorge Jesus und von Cristiano Ronaldo.“

Lizarazu weiter: „Es darf nicht sein, dass die Geschichte bei einem Spieler wie ihm – und angesichts dessen, was er für Portugal verkörpert – auf diese Weise endet. Das ist eine Katastrophe für das Image.“

Der ehemalige Weltklasse-Linksverteidiger, der mit Frankreich Welt- und Europameister wurde, nahm zum einen Trainer Jesus in die Pflicht, rief ihn dazu auf, ein klärendes Gespräch zu führen. Zum anderen appellierte er an Ronaldo, sein Ego ein wenig hinten anzustellen. Lizarazu: „Genau dieses ‚Ich‘ hat ihn zu Cristiano Ronaldo gemacht. Sein Ego trieb ihn dazu an, wie besessen zu arbeiten und alle Rekorde zu brechen. Doch irgendwann wird genau das zu deinem schlimmsten Feind. Es war seine Stärke, aber jetzt ist es sein schlimmster Feind, denn man hat eben das Alter, das man hat, und wird auf dem ‚Elefanten-Friedhof‘ landen – das garantiere ich!“

Der 56-Jährige, der in seiner Zeit bei Bayern die Champions League gewann, sechsmal Deutscher Meister und fünfmal Pokalsieger wurde, meinte: „Für einen alternden Spieler – und ganz besonders für jemanden wie Cristiano Ronaldo , der sich das Image des Unverwüstlichen aufgebaut hat – ist es schwer zu akzeptieren, dass man nicht mehr ganz so stark oder schnell ist; doch so spielt nun mal das Leben.“

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