Ex-Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann trauert um seine Frau: „Bist uns nur ein Stück vorausgegangen”
Im Hause Ackermann wird getrauert: Pirkko Anneli Ackermann-Mölsä (†77), die Frau des ehemaligen Deutsche-Bank-Chefs Josef Ackermann, ist tot. Die gebürtige Finnin starb am 19. Juli 2026 in Zürich. Das geht aus einer in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ veröffentlichten Todesanzeige hervor. Wie daraus außerdem hervorgeht, soll die Beisetzung im kleinsten Familienkreis stattfinden. Für den 27. August 2026 ist in Zürich ein öffentlicher Gedenkgottesdienst geplant. Pirkko führte eine lange Ehe mit Josef Ackermann In der Anzeige schreibt die Familie: „Du bist nicht fort – du bist uns nur ein Stück vorausgegangen.” Pirkko Anneli Ackermann-Mölsä hielt ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Anfang der 1970er-Jahre kam sie in die Schweiz, um an der Universität St. Gallen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Dort begegnete sie ihrem späteren Ehemann Josef Ackermann. 1977 heiratete das Paar. Im selben Jahr schlossen beide auch ihr Studium erfolgreich ab. Aus der 49 Jahre langen Ehe ging Tochter Catherine (42) hervor, die heute als Schauspielerin und Filmproduzentin arbeitet. Ex-Deutsche-Bank-Chef schwärmt von seiner Frau Für Josef Ackermann begann 1977 der Aufstieg in der Bankenbranche bei der damaligen Schweizerischen Kreditanstalt, kurz SKA. Eine solche Abkürzung steht für den offiziellen Namen eines Finanzinstituts. Bereits mit 45 Jahren wurde er CEO der Credit Suisse. ANZEIGE ANZEIGE 1996 wechselte er zur Deutschen Bank. Dort führte der Schweizer das Geldhaus von 2002 bis Ende Mai 2012 als erster ausländischer Vorstandssprecher. Dass das Leben an seiner Seite nicht immer leicht war, sprach er auch selbst an. Im Interview mit dem Magazin BUNTE sprach Ackermann 2024 über sein Privatleben und den Einfluss seiner Frau: „Sie hat mich weicher und sensibler gemacht gegenüber Menschen, die nicht so leistungsfähig sind. Ich wurde zugänglicher. Vorher war ich wohl zu fordernd.“ Auch, was er besonders an Pirkko liebte, erzählt er damals: „Sie widerspricht mir, wir diskutieren gerne. Sie ist mein Resonanzraum.“ In der Karriere hat sie aber für ihn zurückgesteckt: „Sonst hätten wir uns wohl verloren. Mit zwei Jobs am gleichen Platz zu sein, ist fast unmöglich.“