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Ex-Pressesprecherin von Trump „ausgerastet“

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Trump tritt nach: Ex-Sprecherin Zacharia im Presseraum „ausgerastet“ – sie hält trotzdem zum US-Präsidenten

Von: Yannick Hanke

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Nach nur fünf Tagen im Amt muss Katie Zacharia gehen. Jetzt lästert Trump über das Auftreten seiner Ex-Pressesprecherin. Die wiederum findet nur gute Worte über den US-Präsidenten.

Washington, D.C. – Donald Trump hat nach dem schnellen Aus seiner Pressesprecherin nachgetreten. Bei einem Wahlkampfauftritt für republikanische Kandidaten in Florida sprach der US-Präsident am Freitag, 23. Oktober, über den ersten Auftritt von Katie Zacharia im Presseraum des Weißen Hauses. „Kein Wunder, dass diese arme junge Frau – sie war eine perfekte, wunderschöne Frau, als sie in diesen Presseraum ging und alle sie anzuschreien anfingen – ausgerastet ist“, sagte Trump.

Trump zweifelte selbst an Ex-Pressesprecherin Katie Zacharia

Zacharia war am 12. Oktober zur Sprecherin ernannt worden. Schon am 16. Oktober war ihre Zeit im Amt vorbei. Damit gilt sie als Pressesprecherin mit der kürzesten regulären Amtszeit in der Geschichte des Weißen Hauses. Ihr einziges Briefing hatte sie am 13. Oktober gehalten. Es dauerte 14 Minuten, und es gab Fragen von drei Journalisten. Dabei musste sie sich auch zu ihrer juristischen Vergangenheit äußern. Sie hatte die kalifornische Anwaltsprüfung nicht bestanden, sich aber öffentlich wiederholt als Juristin dargestellt.

Trump hatte sie nach dem Auftritt zunächst gegen Medienkritik verteidigt. Zugleich verriet er vergangene Woche, er habe selbst Zweifel gehabt, ob der Job das Richtige für sie sei. „Ich habe sie einfach gefragt: ‚Ist das etwas für dich?‘“, sagte Trump. Er habe ihr geraten, die Stelle noch einmal zu überdenken.

Zacharia-Vorgängerin Leavitt: „Der Job war offensichtlich nicht für sie“

Auch Zacharias’ Vorgängerin Karoline Leavitt ging auf Distanz. In einem Interview mit Fox News sagte sie: „Wir wünschen Katie das Beste. Der Job war offensichtlich nicht für sie.“ Die Stelle sei „ein harter Job“, so Leavitt. „Ich weiß das, weil ich es selbst gemacht habe.“

Zugleich erklärte sie, sie berate Trump bei der Suche nach einer Nachfolge, halte ihren Rat aber vertraulich. „Niemand versteht die Presse besser als Donald Trump“, sagte Leavitt. Der Präsident benötige eine durchsetzungsstarke, loyale Persönlichkeit, die seine Politik verstehe und die Regierungslinie vor Journalisten vertreten könne.

Trotz Trumps Nachtreten: Zacharia hält zum US-Präsidenten

Zacharia selbst zeigt sich unbeeindruckt. Gegenüber Newsweek erklärte sie, es sei „eine Ehre“ gewesen, für Trump zu arbeiten. „Niemand wurde von den Medien unerbittlicher angegriffen als er“, sagte sie. Und weiter: „Das Beste kommt noch.“ Trump habe während ihrer gemeinsamen Woche „rund um die Uhr“ gearbeitet.

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