Ex-Star des FC Bayern zu Barca? Verwirrung um Goretzka-Hammer
Nach acht Spielzeiten, 312 Pflichtspielen und zahlreichen Titeln endete am 30. Juni die Zeit von Leon Goretzka beim FC Bayern. Der Vertrag des 31-Jährigen in München endete, was ihm einen ablösefreien Neustart ermöglicht. Wo der Mittelfeldspieler seine Karriere fortsetzt, ist noch unklar. Gerüchte, der FC Barcelona werde neuer Arbeitgeber, sorgen derzeit durchaus für widersprüchliche Berichte. Auf einen Bericht der spanischen "Sport", die erfahren haben will, dass sich Leon Goretzka zuletzt aktiv beim FC Barcelona angeboten haben soll, reagierte Transferinsider Fabrizio Romano zuletzt mit einem Dementi. Barca arbeite nicht an einer Verpflichtung Goretzkas und stehe auch nicht in Kontakt zur Spielerseite, so der italienische Reporter. Vielmehr lägen Goretzka zahlreiche Angebote vor, unter anderem aus der nordamerikanischen MLS. Der Routinier bevorzuge allerdings einen Verbleib in Europa. "fichajes.net" betont nun allerdings ebenfalls, dass besagter Verbleib in Europa durchaus einen Wechsel zu Barca bedeuten könnte. Diese Bedingungen sollen dem FC Barcelona vorschweben Demnach existiert zwar nach wie vor kein formeller Vorstoß der Katalanen, diese würden allerdings derzeit prüfen, ob man die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines möglichen Deals verlockend gestalten könne. Goretzka würde neben seinem Salär wohl ein Handgeld verlangen, das die Kosten in die Höhe treiben würde. Sollten die Forderungen mit Blick auf Goretzkas sportlichen Wert überschaubar ausfallen, könnte Barcelona aktiv werden, heißt es. Ausschlaggebend soll natürlich auch sein, ob man bei den Blaugrana überhaupt Bedarf auf Goretzkas Position ausmacht. Aufgekommen waren die Spekulationen wegen des monatelangen Ausfalls von Mittelfeld-Stratege Frenkie de Jong. Der 29 Jahre alte Niederländer hatte sich bei der Fußball-WM einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen. Sollte die Bewertung positiv ausfallen, soll es am wahrscheinlichsten sein, dass Barca Goretzka einen leistungsbezogenen Vertrag mit nicht allzu langer Laufzeit offeriert. Ob Goretzka ein solches Modell zusagen würde, bleibt unklar. Aktuell soll der deutsche Nationalspieler auch andere Optionen prüfen.