DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,03 % 63.045,73 USD 17:06:16 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Exploitarium: Anonymer Sicherheitsforscher veröffentlicht zwei Dutzend Zero-Days

Technologie

close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Ein Unbekannter mit dem sommerlichen Pseudonym „Bikini“ hat auf der Codesharing-Plattform Github Proof-of-Concept-Code für knapp zwei Dutzend Sicherheitslücken veröffentlicht – nach eigener Aussage allesamt bislang ungefixte Zero-Days. Darunter befinden sich Exploits für PHP, OpenVPN, VLC und andere Projekte. Die Schwere der Sicherheitslücken variiert von Informationslecks bis zu Codeeinschleusung. Wer will, kann die Lücken an den Hersteller melden, um Ruhm einzuheimsen. Weiterlesen nach der Anzeige Im Github-Repository „Exploitarium“ finden sich alle Lücken mit einer kurzen README, die wie Teile der eigentlichen Lückenfindung KI-generiert ist. Im Einzelnen sind folgende Projekte betroffen: 7-Zip 26.01 (Windows) AnyDesk 9.7.6 (Windows) c-ares Docker Engine 29.6.0 FFmpeg: RASC-Decoder Firefox 152.0.2 (Windows) Floci 1.5.27 API Gateway Flowise 3.1.2 / flowise-components 3.1.2 Ghidra 12.1.2 Gitea ImageMagick 7.1.2-25 mit Ghostscript 10.07.1 (Windows) libssh2 (PoC für CVE-2026-55200 sowie für neue Lücke unter Windows) Lunar Client MyBB 1.8.40 nghttp2 1.69.0 nmap objdump OpenVPN 3.11.3 sowie OpenVPN Connect für Windows 3.8.0 PHP 8.5.7 RustDesk SystemInformer 4.0.26162.539 (Windows) VLC 3.0.23 (Windows) Wie der unbekannte Sicherheitsforscher selber schreibt, sind manche seiner Funde „ein bißchen schrottig“, manche seien aber besser. Er nutzte KI für Handreichungen bei der Lückensuche, betont jedoch, dass fast alle PoCs handkodiert seien. Bis auf eine Lücke – CVE-2026-55200 – gibt es weder CVE-Kennungen noch CVSS-Punkte oder andere Zusatzinformationen. Potenziell Betroffene müssen diese aus den jeweiligen Readmes und dem PoC-Code extrahieren oder auf Bearbeitung durch die Hersteller warten. Auf die Hintergründe von CVE, CVSS und anderen Metadaten für Sicherheitslücken geht der Podcast „Passwort“ in seiner aktuellen Folge ausführlich ein. Empfohlener redaktioneller Inhalt Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Podcast (Podigee GmbH) geladen. Motivation: Nachwuchswerbung Die Motivation hinter dem Exploitarium sei Nachwuchswerbung, schreibt der Anonymous. Er schenkt die Funde der Öffentlichkeit und betont, dass ein jeder sie an die betroffenen Hersteller melden dürfe, um einen CVE dafür „einzuheimsen“. Der Sicherheitsforscher habe sich zu diesem Vorgehen entschlossen, um „Leute in das Feld [der Exploitsuche, d.R.] zu locken“, er empfinde es als „effizientesten Weg“ der Nachwuchswerbung. Weiterlesen nach der Anzeige KI-generierte Sicherheitslücken überschwemmen in den vergangenen Monaten in einer Art „Vulnokalypse“ die Bug-Bounty-Programme vieler Hersteller und führen zu spürbaren Abnutzungserscheinungen. Das cURL-Projekt hat daher den „Summer of Bliss“ ausgerufen und bearbeitet im Juli keine Fehlermeldungen.

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