DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Explosionen in Damaskus während Macron-Besuch

Welt

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist in Damaskus - als in der Hauptstadt zwei Explosionen zu hören sind. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf das Innenministerium berichtete, wurden dabei 18 Menschen verletzt, darunter vier Polizisten. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete, dass zunächst eine Explosion zu hören gewesen war. Wenige Sekunden später sei in der Nähe des Hotels, in dem Macron nach Angaben der Beobachtungsstelle untergebracht ist, eine zweite, stärkere Detonation zu hören gewesen. Die Explosionen hätten unter den Bewohnern der Stadt Besorgnis ausgelöst. Sprengsatz im Auto und im Müllcontainer Nach Angaben des Innenministeriums entdeckten Sicherheitskräfte während eines Einsatzes zwei Sprengsätze. Spezialisierte Einheiten hätten daraufhin mit den Vorbereitungen zur Entschärfung begonnen. Die beiden Sprengkörper seien jedoch während der Arbeiten explodiert. Spezialteams hätten anschließend Durchsuchungs- und Sicherheitsmaßnahmen in der Umgebung eingeleitet. Ersten Untersuchungen zufolge sei einer der Sprengkörper in einem am Straßenrand abgestellten Auto platziert worden, der zweite in einem Müllcontainer. Rettungskräfte und Krankenwagen seien umgehend zum Ort des Geschehens gefahren, berichtete die Beobachtungsstelle weiter. Zudem hätten Sicherheitskräfte das umliegende Gebiet abgesperrt. Macron-Besuch geht weiter Macron war am späten Montagabend als erster Staatschef eines EU-Mitgliedslandes seit 2010 zu einem Besuch nach Syrien gereist. Der Pariser Élysée-Palast teilte mit, Präsident Macron gehe es gut, sein Programm werde fortgesetzt. Das französische Innenministerium erklärte, die Ermittlungen dauerten an, um die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären und die Verantwortlichen zu identifizieren. Weiter hieß es, der Explosionsort habe außerhalb des Sicherheitsbereichs der Unterkunft des französischen Präsidenten gelegen und keine direkte Gefahr für die Unterkunft oder das laufende Besuchsprogramm dargestellt. Am Vormittag war der französische Präsident mit dem syrischen Übergangspräsidenten al-Sharaa zusammengetroffen, am Nachmittag ist eine Pressekonferenz geplant. Aus Sicherheitsgründen haben die meisten ausländischen Politiker bislang darauf verzichtet, in Damaskus zu übernachten. Mit Informationen von Moritz Behrendt, ARD Kairo

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren