DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

EZB-Zinsentscheid: So wenig kommt von höheren Zinsen bei Sparern an

Technologie

EZB entscheidet über Zinsen Viele Sparer warten weiter auf mehr Tagesgeld Von t-online, cho 23.07.2026 - 09:00 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die EZB entscheidet am Donnerstag wieder über die Leitzinsen. Von der jüngsten Erhöhung im Juni kommt bei Sparern bislang allerdings wenig an. Die Europäische Zentralbank (EZB) trifft an diesem Donnerstag einen weiteren Zinsentscheid. Nach der Erhöhung der Leitzinsen im Juni erwarten viele Experten diesmal eine Pause. Für die meisten Sparer war es zuletzt allerdings egal, was die EZB tat: Wie eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Verivox zeigt, haben viele Banken die vergangene Zinserhöhung noch gar nicht an ihre Tagesgeldkunden weitergegeben. Demnach haben seit der EZB-Sitzung vom 11. Juni lediglich 17 Prozent der untersuchten Banken und Sparkassen ihre Tagesgeldzinsen erhöht. Von insgesamt 823 ausgewerteten Instituten passten nur 138 ihre Konditionen nach oben an. Die Erhöhungen fielen mit durchschnittlich 0,18 Prozentpunkten zudem vergleichsweise gering aus. Durchschnittszinsen steigen nur langsam Entsprechend moderat entwickelte sich das Zinsniveau insgesamt. Bundesweit verfügbare Tagesgeldangebote bringen derzeit im Schnitt 1,38 Prozent Zinsen. Vor der Zinserhöhung im Juni waren es noch 1,33 Prozent. Vor allem Kunden regionaler Geldhäuser erhalten weiterhin deutlich niedrigere Zinsen. Sparkassen zahlen im Durchschnitt lediglich 0,41 Prozent aufs Tagesgeld, regionale Volks- und Raiffeisenbanken kommen auf 0,47 Prozent. Bundesweit tätige Banken bieten dagegen im Schnitt rund dreimal so hohe Zinsen. Nervenkitzel fürs Depot: Wo richtig gute Zinsen locken Dass viele Institute höhere Leitzinsen nur langsam an ihre Kunden weitergeben, hat einen einfachen Grund: Anders als beim Festgeld gelten höhere Tagesgeldzinsen nicht nur für neu eingezahltes Geld, sondern auch für bereits bestehende Guthaben. "Deshalb wirken sich steigende Zinsen für die Banken hier besonders stark auf ihre Kosten aus", erklärt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. Wo derzeit vier Prozent Zinsen möglich sind Wer sein Tagesgeldkonto wechselt, kann dennoch deutlich höhere Zinsen erhalten. Einzelne Banken locken Neukunden derzeit mit bis zu vier Prozent. Solche Angebote gelten allerdings nur für wenige Monate. Anschließend sinkt die Verzinsung häufig deutlich. Wer nicht regelmäßig die Bank wechseln möchte, sollte daher auf den dauerhaft gültigen Standardzins achten. Nach Angaben von Verivox zahlen deutsche Banken hier derzeit maximal 2,5 Prozent, einzelne europäische Institute bis zu 2,6 Prozent. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen FMH-Finanzberatung e.K.-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren FMH-Finanzberatung e.K.-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen FMH-Finanzberatung e.K.-Inhalte immer zulassen Festgeld bleibt deutlich attraktiver Während sich viele Banken beim Tagesgeld zurückhalten, liegen die Festgeldzinsen weiterhin auf vergleichsweise hohem Niveau. Für einjährige Laufzeiten erhalten Sparer im Durchschnitt 2,35 Prozent, für zwei Jahre 2,44 Prozent. Zehnjährige Festgelder bringen im Mittel 2,9 Prozent. Damit liegen die durchschnittlichen Festgeldzinsen über dem aktuellen EZB-Einlagezins von 2,25 Prozent. Nach Einschätzung von Verivox rechnen viele Banken bereits mit weiteren Zinsschritten der Notenbank nach der Sommerpause und haben diese Erwartungen in ihre Festgeldangebote eingepreist.

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