F-16-Kampfjet abgestürzt: Rauchwolke über US-Airbase in der Eifel
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Spangdahlem – Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in der Eifel ist am Dienstagnachmittag ein Militärflugzeug abgestürzt. Nach ersten Erkenntnissen wurde dabei ein Mensch verletzt, teilte der Eifelkreis Bitburg-Prüm mit. Auf dem Gelände der Airbase läuft ein Großeinsatz. Nach Informationen des SWR soll es sich um einen Militärjet handeln.
Mehrere Anwohner schilderten dem SWR, sie hätten eine große schwarze Rauchsäule über dem Gelände gesehen. Die Speicherer Stadtbürgermeisterin Birthe Thomsen (CDU) sagte dem Sender, sie habe beobachtet, wie ein Jet schnell an Höhe verlor. Kurz darauf sei Rauch aufgestiegen. Sie habe daraufhin den Notruf gewählt. Offiziell bestätigt ist ein Absturz bislang nicht. Die Airbase kündigte allerdings eine Mitteilung zu dem Vorfall an.
Pilot soll sich mit Schleudersitz gerettet haben
Aus informierten Kreisen soll der SWR erfahren haben, dass am Nachmittag zwei Maschinen gestartet seien. Eine davon soll abgestürzt sein. Der Pilot habe sich demnach offenbar mit dem Schleudersitz retten und das Flugzeug verlassen können. Eine Bestätigung von US-Streitkräften oder deutschen Behörden gibt es dafür bislang nicht.
Auch deutsche Einsatzkräfte wurden alarmiert. Die Berufsfeuerwehr Trier bestätigte dem SWR, zunächst zu einem Einsatz in Richtung Spangdahlem gerufen worden zu sein. Später seien die Kräfte jedoch wieder zurückbeordert worden, weil sich der Vorfall auf dem Gelände der US-Airbase ereignet habe.
Viele Fragen noch offen
Welche Maschine betroffen sein soll, wie es zu dem mutmaßlichen Unglück kam und ob es Verletzte gibt, ist derzeit unklar. Auf der Airbase Spangdahlem sind unter anderem F-16-Kampfjets der US-Luftwaffe stationiert. Die Behörden halten sich bislang bedeckt. Fest steht nur: Über der Airbase war eine weithin sichtbare Rauchsäule zu sehen, zahlreiche Einsatzkräfte rückten aus. Weitere Informationen werden im Laufe des Tages erwartet.