F-16-Kampfjet schießt Drohne im Luftraum von EU-Land ab | Ukraine-News
Newsblog zum Krieg in der Ukraine Drohne dringt in EU-Land ein – Kampfjet schießt sie ab Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Rumänien wehrt eine Drohne im eigenen Luftraum ab. Russland hat offenbar ein Schiff mit Militärgütern angegriffen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 24. Juli Lawrow: Moskau erreicht Kriegsziele notfalls auch gegen USA Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Entschlossenheit Moskaus zur Durchsetzung seiner Kriegsziele betont – notfalls auch gegen den Willen der US-Regierung. Washington habe offenbar seine Haltung bezüglich der zwischen Kremlchef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump in Alaska getroffenen Vereinbarungen geändert, sagte Lawrow am Rande eines Gipfels im zentralasiatischen Kirgistan. "Natürlich haben wir mehrfach gesagt, dass wir eine diplomatische Lösung vorziehen würden, aber unsere Ziele erreichen wir unter allen Umständen", sagte Lawrow. Der russische Chefdiplomat kommentierte damit die Worte seines US-Kollegen Marco Rubio, der den Gipfel in Anchorage 2025 zwischen Trump und Putin als gescheitert bezeichnete und neue Wege für eine diplomatische Lösung forderte. Beide Politiker hatten sich erst am Vortag am Rande des Asean-Gipfels in Manila getroffen. Laut Lawrow hat die Ukraine die russischen Vorschläge abgelehnt, auch weil sie auf US-Waffenhilfen rechnen konnte. Konkrete Ergebnisse waren nach dem Alaska-Gipfel im vergangenen Jahr nicht bekannt geworden. Rumänien: Kampfjet hat eingedrungene Drohne abgeschossen In Rumänien hat ein Kampfjet eine in den Luftraum eingedrungene Drohne abgeschossen. "Heute Morgen gegen 11 Uhr schoss ein rumänischer Pilot an Bord einer F-16 eine Drohne ab, die in den Luftraum unseres Landes eingedrungen war", schreibt der rumänische Präsident Nicușor Dan auf der Plattform X. Es ist der jüngste Vorfall in einer ganzen Reihe von Verletzungen des Luftraums des Nato- und EU-Mitglieds. "Das Gebiet war unbewohnt, daher konnte der Pilot ohne Risiko schießen. Derzeit untersuchen Teams der zuständigen Institutionen das Gebiet, um alle Details des Vorfalls zu ermitteln." Woher die Drohne stammt, gibt Dan nicht an. Das rumänische Verteidigungsministerium teilt mit, die Drohne sei in der Nähe der Stadt Padina im Kreis Buzau im Osten des Landes abgeschossen worden. Rumänien, das eine 650 Kilometer lange Landgrenze mit der Ukraine teilt, hat seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 und dem Beginn der Angriffe Moskaus auf ukrainische Häfen jenseits der Donau mehrere Verletzungen seines Luftraums durch russische Drohnen gemeldet. Russland: Haben Frachter mit Militärgütern in Ukraine beschossen Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben der Regierung in Moskau einen Massengutfrachter im ukrainischen Hafen Mykolajiw angegriffen. Das Schiff sei gerade beladen worden und transportiere militärische Güter, teilte das Verteidigungsministerim in Moskau mit. Hohe Rauchwolken: Ukraine greift weiteres Gebäude von Wildberries an Die Ukraine hat offenbar erneut Hallen des russischen Onlinehändlers Wildberries angegriffen. Wie der Telegramkanal Exilenova+ berichtet, soll ein Logistikzentrum bei Sankt Petersburg brennen. Bilder und Videos in den sozialen Medien zeigen eine brennende Halle und hohe Rauchwolken. Die Ukraine greift in den vergangenen Tagen vermehrt Lagerhäuser und Logistikzentren des Onlinehändlers an, der auch als russisches Pendant zu "Amazon" gilt. Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. X-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Donnerstag, 23. Juli Atombehörde meldet militärische Aktivitäten an AKW Saporischschja Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beeinträchtigen "militärische Aktivitäten" die Wasserversorgung von Teilen des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja. Der Generaldirektor der IAEA, Rafael Grossi, teilt mit, Angriffe in und um die Stadt Enerhodar, in der viele Mitarbeiter des Kraftwerks leben, hätten die örtliche Strominfrastruktur getroffen. Dies habe zu einem Ausfall der Wasserversorgung in der Stadt und auf dem AKW-Gelände geführt. Es gebe jedoch keinen Mangel an Brunnenwasser, das zur Kühlung des Brennstoffs in den Reaktoren benötigt wird. Für die am Atomkraftwerk stationierten IAEA-Beobachter gebe es seit dem 18. Juli nur begrenzten Zugang zu Leitungswasser. Schattenflotten-Tanker darf Frankreich verlassen Ein im südfranzösischen Marseille aufgebrachtes Schiff der russischen Schattenflotte ist nach französischen Angaben wieder ausgelaufen. Der Öltanker "Deliver" habe die französischen Hoheitsgewässer nach Zahlung einer Geldstrafe wieder verlassen, teilten die französischen Behörden am Donnerstag mit. Am Vortag war die Reederei des Schiffes vom Landgericht Marseille zu einer Geldstrafe wegen "Flaggenverstoßes" verurteilt worden. Die unter der Flagge Kameruns fahrende "Deliver" war aus dem russischen Ölhafen Primorsk nahe der finnischen Grenze gekommen und war auf dem Weg nach Singapur, als sie Ende Juni von der französischen Marine festgesetzt wurde. Laut einer Ende Mai von Kamerun veröffentlichten Liste durfte das Schiff nicht mehr unter der Flagge des zentralafrikanischen Landes fahren. Seit Februar 2025 steht die "Deliver" auf der Liste der von der Europäischen Union mit Sanktionen belegten Schiffe. Loading... Loading... Loading... Viele Verletzte nach russischem Bombenabwurf auf Slowjansk Russische Gleitbomben haben mindestens 14 Menschen in der Stadt Slowjansk im Osten der Ukraine verletzt. Sieben Wohnblocks seien beschädigt worden, schrieb der ukrainische Militärgouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, auf Telegram. Demnach schlugen die beiden Gleitbomben in einem Wohnviertel der frontnahen Stadt ein. Der Ballungsraum um Slowjansk und Kramatorsk ist der letzte große Festungsgürtel, den die ukrainischen Truppen in der Region Donezk unter ihrer Kontrolle halten. Russland, das seit mehr als vier Jahren Krieg in der Ukraine führt, fordert für die Aufnahme von Friedensverhandlungen den vollständigen Rückzug ukrainischer Truppen aus dem Gebiet Donezk. Ex-Verteidigungsminister Fedorow will sein Amt zurück Vor dem Hintergrund neu angekündigter Proteste besteht der entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf seiner Rückkehr ins Amt. "Heute gibt es im Staat nur drei Posten, außer auf dem Schlachtfeld, die den Kriegsverlauf real beeinflussen: der Präsident der Ukraine, der Verteidigungsminister und der Oberkommandierende der Streitkräfte", sagte Fedorow Journalisten. Er sei deshalb mit keinem anderen Amt als dem des Verteidigungsministers einverstanden. Verwendete Quellen Eigene Recherche Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... ShoppingAnzeigen Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading... Loading...