DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,60 % 53.407,54 Pkt 18:26:45 S&P 500 -1,02 % 7.706,00 Pkt 18:26:45 Nasdaq -1,39 % 26.357,10 Pkt 18:26:44 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,10 % 4.422,00 USD 18:16:44 Silber -3,09 % 64,08 USD 18:16:44 Brent +0,72 % 91,52 USD 18:16:37 WTI -0,04 % 84,47 USD 18:16:39 Bitcoin +0,27 % 64.683,39 USD 18:26:37 EUR/USD +0,11 % 1,15870 USD 18:25:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85510 GBP 18:26:44 EUR/CHF -0,06 % 0,93990 CHF 18:26:42 EUR/JPY +0,30 % 184,834 JPY 18:26:44

Facebook und Instagram: Zuckerberg drohen 1,4 Billionen Dollar Strafe

Technologie

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Kalifornien – Es geht um Kinder, Milliarden und das Herz von Mark Zuckerbergs Digital-Imperium. Am Dienstag beginnen vor einem US-Bundesgericht in Oakland die Eröffnungsplädoyers im Megaprozess gegen seinen Meta-Konzern. Der Vorwurf: Facebook und Instagram sollen gezielt Funktionen eingesetzt haben, die Kinder und Jugendliche möglichst lange auf den Plattformen halten. Vier US-Bundesstaaten führen den Prozess: Kalifornien, Colorado, Kentucky und New Jersey. Insgesamt hatten 29 Bundesstaaten Meta bereits 2023 verklagt. Im aktuellen Verfahren treten zunächst vier Staaten an. Die übrigen Fälle sollen später verhandelt werden. Für Meta geht es theoretisch um eine kaum vorstellbare Summe: Nach Unternehmensangaben könnten die Sanktionen im Extremfall bis zu 1,4 Billionen Dollar erreichen. Die Summe ergibt sich aus den maximal möglichen Strafen für die Vorwürfe der Bundesstaaten. Rechtsexperten halten eine tatsächliche Strafe in dieser Höhe allerdings für äußerst unwahrscheinlich. Zum Vergleich: Die Summe liegt fast auf Höhe des gesamten Börsenwerts von Meta. Die größere Gefahr für Zuckerberg Doch das größte Risiko lässt sich womöglich gar nicht in Dollar messen: Die Staaten wollen Meta dazu zwingen, Facebook und Instagram zu verändern. Im Visier stehen Funktionen, die junge Nutzer möglichst lange auf den Plattformen halten sollen. Ein Urteil könnte damit direkt in Zuckerbergs Geschäftsmodell eingreifen. Auch Zuckerberg wird als Zeuge erwartet Die Kläger werfen Meta zudem vor, die Risiken für junge Nutzer gekannt zu haben. Außerdem soll der Konzern Daten von Kindern unter 13 Jahren gesammelt haben, ohne Zustimmung der Eltern. Meta weist die Vorwürfe zurück und verweist auf seine Schutzmaßnahmen. Besonders brisant: Zuckerberg selbst soll im Laufe des Prozesses aussagen. Auch Instagram-Chef Adam Mosseri und frühere Meta-Mitarbeiter werden als Zeugen erwartet. Hier musste Meta schon zahlen

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