Fachwerkhaus in Lauterbach brennt
29.07.26 - Ausnahmezustand in der Kreisstadt! Am Marktplatz Lauterbach ist ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Fachwerkhäuser sind betroffen. Die Rauchentwicklung ist extrem. Anwohner sollen Türen und Fenster geschlossen halten. Verletzte gibt es laut ersten Informationen nicht. Gegen 17.20 Uhr gingen die ersten Notrufe bei Feuerwehr und Polizei ein. Das Feuer soll in einem Fachwerkhaus - in einem türkischen Restaurant - ausgebrochen sein. Schnell wurde der Dachstuhl in Mitleidenschaft gezogen. Weil sich die Flammen sekundenschnell ausbreiteten, entstand bei mindestens zwei benachbarten Häusern ebenfalls ein Feuer. Weil die Bebauung in der Lauterbach Innenstadt Eine Ausbreitung auf weitere Gebäude soll Vor allem bei den hohen Temperaturen eine wahre Mammutaufgabe für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lauterbach. Sie werden aktuell von der Feuerwehr Schlitz und der Feuerwehr Fulda unterstützt. Die Einsatzkräfte kühlten die benachbarten Gebäude ab und kontrollieren sie regelmäßig, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Die Stadtwerke haben reagiert und den Wohnungen mit den Hausnummern 35 bis 43 den Strom abgeschaltet. Zusätzlich hat die Feuerwehr Riegelstellungen gebaut, um ein Übergreifen eines Brandes auf benachbarte Gebäude oder Flächen zu verhindern. Verletzte konnten derzeit wohl noch nicht festgestellt werden. Das Haus ist unbewohnbar. Die Nachbarhäuser wurden durch die Flammen stark beschädigt. Eine Sammelstelle für Betroffene wurde bei der Lauterbacher Polizei eingerichtet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung werden Anwohner des erweiterten Bereiches rund um den Marktplatz gebeten, Fenster und Türen zu schließen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, das Gebiet zu umfahren. Nicht nur die Einsatzkräfte geben ihr Bestes. Auch der Getränkeservice Müller & Sohn sowie der EDEKA bieten ihre Hilfe an und versorgen die Kräfte vor Ort mit kalten Getränken. Die Lauterbacher halten zusammen! Vor Ort sind aktuell vier Drehleitern der Feuerwehr im Einsatz. Zudem wurden noch Katastrophenschutzzüge zur Unterstützung alarmiert. Brandursache wird ermittelt. (pg/jk/nia) +++