Fährmann packt über Schalke-Trainer aus | City in Trümmern
Schalke-Trainer kriegen ihr Fett weg
Ralf Fährmann nimmt in seinem neuen Buch ‚Schalke und ich – eine Liebesgeschichte‘ kein Blatt vor den Mund. Der ehemalige Torhüter geht mit den verschiedensten S04-Trainern hart ins Gericht. Angefangen bei Christian Gross erzählt der 38-Jährige ungewöhnliche Anekdoten: „Mit seiner Weste sah er aus wie ein Rentner, der einen Angelausflug machte. Bei all dem möchte ich aber betonen, dass Herr Groß ein unglaublich netter Mensch war. Nur eben aus der Zeit gefallen. Er kündigte uns einmal mit dramatischen Worten eine Belohnung an, sollten wir im DFB-Pokal eine Runde weiterkommen. Wir hingen gebannt an seinen Lippen. ‚Für jeden 50 personalisierte Visitenkarten‘, versprach er.“
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Zu Dimitrios Grammozis, der mit den Knappen in die zweite Liga abgestiegen war, hat Fährmann ebenfalls eine skurrile Geschichte parat. Der Übungsleiter habe nach einer 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf in der Kabine gewütet: „Ihr wollt mich ficken? Ihr wollt meinen Staff ficken? Ihr könnt eure Insta-Bräute ficken, aber nicht mich.“ Auch am ehemaligen Sportboss Peter Knäbel lässt Fährmann kein gutes Haar: „Er schlich immer lautlos durch Gänge und stand plötzlich vor einem. Seine Bürotür ließ er immer offen. Wir spekulierten, er mache das, damit er unsere Gespräche mithören konnte. Dazu passte sein legendäres Sakko. Es hing jeden Tag woanders. Mal bei den Physios, mal in unserer Kabine, mal im Kraftraum. Er schob es auf seine Vergesslichkeit. Wir mutmaßten, dass er uns auf diese Weise belauschte. Was viel über unser Verhältnis zu ihm aussagt.“
Eine Schande für den Fußball
Das Urteil gegen Manchester City, das den Verein in allen 114 Anklagepunkten schuldig sprach, schlägt in der Fußballwelt hohe Wellen. Dem Premier League-Klub wird vorgeworfen, jahrelang gegen die Finanzregeln verstoßen und die Bilanzen künstlich aufgeblasen zu haben. „City in Trümmern“, titelt ‚The Sun‘, denn den Skyblues droht im schlimmsten Fall sogar der Ausschluss aus der Premier League. Sogar David Bernstein, der von 1998 bis 2003 als Präsident des Klubs tätig war, fordert im Interview mit der ‚BBC‘ einen Zwangsabstieg: „Sie können nicht in der Premier League bleiben, die Sanktion darf nicht nur finanzieller Natur sein.“
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Eine rein monetäre Strafe würde für den Scheichklub schließlich kaum ins Gewicht fallen. Die Empörung auf der Insel ist riesig, sportliche Konsequenzen werden lautstark gefordert. „Das schamlose Manchester City hat uns alle betrogen – die Premier League-Titel sind nun wertlos und müssen aberkannt werden“, wettert ‚The Mirror‘ und spricht von der „größten Schande in der Geschichte des britischen Sports.“ Die Citizens selbst weisen weiterhin jede Schuld von sich und gaben bereits bekannt, Berufung einzulegen: „Der Verein ist unschuldig an den Anschuldigungen der Premier League, und es liegen umfassende und unwiderlegbare Beweise vor, die seine Positionen in diesem Fall stützen.“