DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:20:01 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:20:01 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 21:42:56 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,56 % 3.887,70 USD 21:32:49 Silber -5,81 % 49,16 USD 21:32:52 Brent -2,21 % 112,34 USD 21:31:42 WTI +0,94 % 102,96 USD 21:32:54 Bitcoin -1,15 % 76.882,18 USD 21:42:55 EUR/USD +0,10 % 1,11670 USD 21:42:42 EUR/GBP -0,39 % 0,83360 GBP 21:42:55 EUR/CHF -0,30 % 0,92080 CHF 21:42:57 EUR/JPY -0,06 % 175,964 JPY 21:42:57

Fahrverbots: Bilger verteidigt Maßnahmen zur Güterbeförderung

Nation

Es brauche hierfür allerdings mehrere Maßnahmen. So sollten vermeidbare Baustellen auf Autobahnen wegfallen. Auch werde eine Schleusensanierung auf einer Wasserstraße verschoben. Bilger hob außerdem hervor , dass die Bahn zusätzliche Kapazitäten für den Transport auf der Schiene bereitstelle.

Kritik vom BUND, Lob vom Industrieverband

Die Umweltorganisation BUND kritisierte den Umgang mit dem Niedrigwasser. Die angekündigten Maßnahmen zeigten, dass die Regierung nicht verstanden habe, dass niedrige Flusspegel ein Symptom der Klimakrise seien, sagte der BUND-Vorsitzende Bandt der "Rheinischen Post". Mit der Ausbaggerung von Flussbetten oder mehr Lkw auf den Autobahnen lasse sich das Problem nicht lösen. Die Binnenschifffahrt müsse an die Flüsse angepasst werden, nicht umgekehrt.

Der Industrieverband BDI äußerte sich dagegen befürwortend. Die Verlagerung von Gütern auf Schiene und Straße werde die Wertschöpfungsketten stabilisieren, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer, Lösch, ebenfalls der "Rheinischen Post". Entscheidend für die langfristige Resilienz der ‌Wasserstraßen bleibe die Modernisierung der Infrastruktur. "Dafür braucht es höhere Investitionen in klimaresiliente Verkehrsinfrastrukturen, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie ausreichend Personal in den zuständigen Behörden", sagte ‌der ‌BDI-Vize.

Wegen des Niedrigwassers im Rhein haben bereits Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und das Saarland das Fahrverbot für bestimmte Lkw an Sonn- und Feiertagen vorübergehend aufgehoben.

Diese Nachricht wurde am 08.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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