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Fall Fabian: Vater Matthias R. äußert sich zu Beziehung zu Gina H.

Nation

Achtjähriger Junge getötet

Vater von Fabian verteidigt mutmaßliche Mörderin

Von t-online

Aktualisiert am 30.06.2026 - 13:36 UhrLesedauer: 2 Min.

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Zu dem Fall um den getöteten Jungen in Güstrow dringen immer neue Details an die Öffentlichkeit. Jetzt will der Vater von Fabian die öffentliche Wahrnehmung korrigieren.

Der Vater von Fabian hat sich am Sonntag in einem längeren Post auf Social-Media geäußert – und hinter die Angeklagte Gina H. gestellt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Matthias R. schreibt demnach: "Mein Sohn Fabian hat Gina genauso geliebt wie seine Mutter und mich."

H. wird von der Staatsanwaltschaft Rostock vorgeworfen, am 10. Oktober den achtjährigen Fabian aus Güstrow mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Laut Staatsanwaltschaft hat die 30-Jährige dabei aus Eifersucht gehandelt. Ihr Kalkül sei dabei gewesen: Wenn der Junge tot ist, komme sie mit Matthias R. wieder zusammen.

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Tatsächlich sind Fabians Vater und Gina H. inzwischen wieder ein Paar, wie R. vor Gericht erklärte.

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R. stellt sich aktiv gegen die öffentliche Wahrnehmung, dass er von dem Tod seines Sohnes kaum betroffen sei. Er beginnt seinen Post mit einer Ankündigung und schreibt: "Jetzt melde ich mich zu Wort, ich habe lange geschwiegen. Ich möchte heute einige Dinge loswerden."

Matthias R. schreibt weiter: "Ich vermisse meinen geliebten Sohn Fabian jeden einzelnen Tag. Er fehlt mir unbeschreiblich. Auch wenn das nach außen vielleicht anders wirkt. Niemand weiß, wie es wirklich in mir aussieht."

Gleichzeitig zeigt sich R. über die Berichterstattung über seine Partnerin bestürzt. Er führt aus: "Dadurch wird ein Mensch öffentlich vorverurteilt, obwohl gar kein rechtskräftiges Urteil gesprochen wurde. Es gab in der Vergangenheit bereits Fälle, in denen Menschen unschuldig verurteilt wurden."

Weiter heißt es: "Selbst Sachverständige und Gutachter können nicht mit 100-prozentiger Sicherheit sagen, ob bestimmte Spuren tatsächlich Gina zugeordnet werden können." Die Indizien gegen H. seien "lückenhaft". Für den Prozess gegen Gina H. sind Termine bis zum 10. September angesetzt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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