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Faltbares iPhone: Das wissen wir über die Hardware des Ultra

Allgemein

Dass Apple an einem Foldable arbeitet, ist mindestens seit sechs Jahren bekannt. Doch auf den Markt gekommen ist es immer noch nicht, auch wenn große Konkurrenten wie etwa Samsung bereits seit 2019 entsprechende Produkte im Programm haben. Nun soll sich das ändern: Bei der für den 9. September geplanten iPhone-Keynote des Jahres 2026 soll Apple neben neuen iPhone-18-Pro- und iPhone-18-Pro-Max-Modellen auch erstmals ein Falt-OLED-Smartphone zeigen. In der Gerüchteküche läuft es seit Längerem unter dem Begriff iPhone Ultra. Diese Informationen zur neuen Hardware scheinen gesetzt.

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Foldable im Passformat

Displays und Formfaktor: Das iPhone Ultra soll im Passformat erscheinen, also deutlich weniger hoch als gewöhnliche Foldables. Das führt zu einem vergleichsweise kleinen und breiten Außenbildschirm im zugeklappten Zustand von 5,5 Zoll. Aufgeklappt sind es dann 7,8 Zoll, vermutlich im Format 4:3. Das Display soll „nahezu“ faltenfrei ausfallen. Unklar ist noch, wie gut das Scharnier gegen eindringende Partikel geschützt ist.

Chips und Fotografie: Im iPhone Ultra soll der neueste 2-nm-Apple-iPhone-Chip A20 Pro laufen, vermutlich mit 12 GByte RAM, was bei KI-Aufgaben hilft. Als Modem-Chip wird Apples hauseigener C2 erwartet, SIM-Steckplätze scheint Apple wie beim iPhone Air gegen eine reine eSIM-Lösung zu tauschen. Bluetooth- und WLAN-Chip kommen vermutlich von Apple, in Form eines neuen N2. An Kameras soll es auf der Rückseite nur zwei Sensoren statt drei wie bei den iPhone-Pro-Modellen geben, Apple lässt angeblich das Teleobjektiv weg. Vorhanden sind Weitwinkel- und Ultraweitwinkel-Sensor. Ob es eine oder zwei Selfie-Kameras (also auf- wie zugeklappt) gibt, ist noch unklar.

Biometrie und App-Anpassungen: Apple kehrt nach vielen Jahren offenbar zu Touch ID als Biometrieabsicherung zurück. Der Einbau erfolgt offenbar in den Sleep/Wake-Knopf wie etwa beim iPad mini. Der Grund: Für eine Face-ID-Gesichtserkennung ist angeblich kein Platz im Gehäuse. Dieser wird stark von einer zweigeteilten Batterie beansprucht. Eine MagSafe-Ladefunktion ist allerdings vorhanden. Apps sollen sich automatisch an die neuen Display-Formate anpassen. Wie genau Multitasking erfolgt – also beispielsweise zwei Apps im aufgeklappten Zustand nebeneinander – bleibt abzuwarten. Ein „richtiges“ Fenstermanagement wie beim iPad wird nicht erwartet.

Preis und Verfügbarkeit: Das iPhone Ultra wird nicht billig. In den USA wird ein Preis von mindestens 2000 US-Dollar ohne Umsatzsteuer erwartet, in der EU könnte man bei 2500 Euro oder mehr landen. Es sind mehrere Speicherabstufungen von 256 GByte bis 2 TByte vorgesehen. Apple dürfte sein erstes Foldable nicht sofort zur Verfügung stellen, es ist denkbar, dass der Verkauf erst Wochen nach der Vorstellung beginnt. Zudem dürfte die anfängliche Stückzahl (für iPhones) eher klein ausfallen. Eine Vorbestellung ist daher für Interessenten vermutlich Pflicht.

Was auch immer Apple genau vorstellt: Mac & i und heise online berichten wie immer mit einem Liveticker. Am 9. September (Mittwoch) geht die Keynote gegen 19 Uhr los, wir werden aber bereits am Nachmittag mit aktuellen Infos berichten.

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