Familie trauert um Lillian: Achtjährige erliegt nach Infektion in Krankenhaus
"Gestern Abend ist Lillian aus unseren Armen in die Arme Jesu geeilt", schrieb die trauernde Familie aus Ruston am Sonntagmorgen auf Facebook. Das Mädchen hatte gerade erst seinen achten Geburtstag gefeiert.
Wenige Tage vor ihrem Tod war Lilian im Lake Claiborne, rund 50 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt, schwimmen gewesen und hatte sich dort laut "Yahoo News" offenbar mit dem Erreger "Naegleria fowleri" infiziert.
Die mikroskopisch kleine Amöbe kommt im warmen Süßwasser vor und kann, wenn betroffenes Wasser durch die Nase ins Gehirn gelangt, eine neurologische Infektion auslösen.
Beim Verschlucken durch den Mund ist dies nicht möglich. "Die Infektion ist extrem selten, verläuft aber fast immer tödlich", teilt die örtliche Gesundheitsbehörde mit.
Lilian wurde in der vergangenen Woche mit Fieber ins Krankenhaus eingeliefert, kurz darauf trat dann auch noch Doppelbildsehen auf, und ihr Gehirn begann anzuschwellen.
Obwohl sich ihr Zustand rapide verschlechterte, hätte sich die Achtjährige "die größte Mühe" gegeben, zu lächeln, erinnert sich Mutter Rebecca Lewis Smart.
Die Ärzte auf der Intensivstation taten alles, um das Mädchen zu retten, doch vergeblich: "Die Schäden an ihrem Gehirn waren zu schwerwiegend, als dass sich ihr kleiner Körper davon hätte erholen können", so ihre Eltern.
Die Familie des blonden Mädchens mit dem zauberhaften Lächeln sei "am Boden zerstört".
"Wir sind untröstlich und wissen ehrlich gesagt nicht, wie es weitergehen soll."