DAX +1,42 % 25.953,00 Pkt 12:06:26 MDAX +0,94 % 30.783,45 Pkt 12:06:32 Euro Stoxx 50 +0,28 % 6.185,26 Pkt 12:06:30 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,09 % 4.047,80 USD 12:11:26 Silber -0,75 % 53,06 USD 12:11:26 Brent -4,59 % 110,03 USD 12:11:08 WTI -1,48 % 101,26 USD 12:11:08 Bitcoin -1,38 % 80.142,89 USD 12:21:29 EUR/USD +0,21 % 1,11530 USD 12:20:42 EUR/GBP +0,05 % 0,83650 GBP 12:21:32 EUR/CHF +0,09 % 0,92310 CHF 12:21:33 EUR/JPY +0,20 % 176,145 JPY 12:21:32

Familienunternehmen: „Ich bin traditionell - ich trinke Wasser und Bier“

Wirtschaft

München. Die Stimme ist ein wenig heiser, als Florian Schörghuber das Handelsblatt zum Interview empfängt. Das ist kein Wunder: Als Eigentümer der Paulaner-Brauerei hat der 31-Jährige in den vergangenen zwei Wochen viele Abende auf dem Münchener Oktoberfest verbracht.

„Das Oktoberfest macht weniger als 0,5 Prozent unseres Umsatzes aus, aber 50 Prozent unserer Marke“, sagt der Chef der Münchener Schörghuber Gruppe. Dieses Jahr war die Wiesn ein riesiger Erfolg: Bei sonnig-warmem Wetter wurden 6,7 Millionen Mass verkauft, wie die Festleitung am Sonntag mitteilte.

Allerdings wächst Paulaner laut Schörghuber derzeit hauptsächlich mit seinem Cola-Mischgetränk Spezi. Sein Familienunternehmen ist weitverzweigt, und das größte Risiko geht der Betriebswirt an ganz anderer Stelle ein: bei der Sanierung des Münchener Arabellahauses. Angesichts steigender Zinsen und Baukosten könnte das Projekt zu einem milliardenschweren Unterfangen werden. Andere wären deshalb hochnervös, Schörghuber spricht davon, „maximal konzentriert“ zu sein.

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