Fans reagieren emotional auf neue Gesichter bei "Goodbye Deutschland"
Auswandern ohne den Sohn, der den Kontakt abgebrochen hatte - "Goodbye Deutschland"-Auswanderin Corinna Eichhorn kämpfte in der aktuellen Folge der VOX-Dokusoap immer wieder mit den Tränen. Und auch bei der Auswanderung nach Florida lief für sie, Ehemann André und Tochter Joy nicht alles nach Plan.
Freude bei den "Goodbye Deutschland"-Fans: Nach vielen Special-Folgen mit altbekannten Gesichtern zeigte die aktuelle Ausgabe der VOX-Dokusoap endlich mal wieder neue Protagonistinnen und Protagonisten bei ihren ersten Schritten in einem anderen Land, in diesem Fall den USA: "Soooo eine emotionale Folge mit sehr sympathischen Menschen. Bitte mehr davon", lautete nur einer der vielen positiven Kommentare auf Social Media. "Dream big! Gute Entscheidung!", lobte ein anderer.
Zu den sympathischen Menschen gehörten etwa Corinna (41) und André (41) Eichhorn, die gemeinsam mit Corinnas Tochter Joy (19) aus Bechtolsheim bei Mainz nach Cape Coral in Florida ziehen wollten. Der Plan: Während André sein Menstruationstassen-Geschäft in den USA weiter ausbauen wollte, hatte Corinna vor, einen 180 Quadratmeter großen Friseursalon zu eröffnen, in dem auch Kunst gezeigt werden sollte, abendliche Vernissagen inklusive. Darum sollte sich ein deutsches Paar kümmern, das sie bisher allerdings erst flüchtig kannten. Rund 40.000 bis 50.000 Dollar Umsatz monatlich sollte der Laden bringen und zwar möglichst bald.
"Goodbye Deutschland"-Paar hat hohe Ausgaben
Denn sie hatten bereits viel ausgegeben: Ihr 232-Quadratmeter-Haus (inklusive Pool und Whirlpool) war fast fertig - knapp eine Million Dollar (umgerechnet rund 900.000 Euro) hatten sie sich das kosten lassen. Zudem musste ein Darlehen für den US-Start von Andrés Firma noch zurückgezahlt werden. Und für den Salon würden monatlich circa 5.000 Dollar (circa 4.480 Euro) Ladenmiete draufgehen, wobei die Kosten mit dem Geschäftspartner-Paar aufgeteilt werden sollten.
Neben den großen Plänen gab es jedoch auch bittere Wermutstropfen: Nicht nur, dass Joy sich kurz vor der Auswanderung sozusagen versehentlich frisch verliebt hatte und ihr nun eine Fernbeziehung bevorstand - Corinna und André, die sich bereits im Alter von acht Jahren zu Grundschulzeiten kennengelernt hatten, waren zwischenzeitlich anderweitig verheiratet gewesen und hatten jeweils zwei Kinder mit ihren Ex-Partnern. Doch mit Ausnahme von Joy gab es zu den Sprösslingen keinen Kontakt. Den Grund dafür kannten die Eltern nicht.
"Mein Herz ist unvollständig"
Vor allem Corinna machte die Trennung von ihrem 16-jährigen Sohn schwer zu schaffen. Der lebe bei seinem Vater und habe den Kontakt zu ihr komplett abgebrochen. Sie habe "lange gekämpft", irgendwann aber "feststellen müssen, dass ich den Kampf aufgeben muss", erklärte sie, während sie mit den Tränen kämpfte. Das sei nicht einfach gewesen, "aber es ging leider nicht anders". Die Ohnmacht habe sie aufgefressen, ein Stück von ihr sei "aus ihr rausgerissen", ihr Herz sei "unvollständig".
Doch es half nichts, sie musste nach vorn blicken. Und da stand nun der Umzug nach Florida an. Das Haus war so weit bezugsfertig, der Salon allerdings noch eine ziemliche Baustelle, wie sich zeigte. Ob Corinna ihn wirklich wie geplant in acht Wochen würde eröffnen können ...?
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Geplatzte Träume
Konnte sie nicht, wie sich zeigte. Sieben Monate später fehlte immer noch die entscheidende Genehmigung der Baubehörde, die Nerven lagen blank. Auch Joy hatte in ihrem Studium der Tatort-Technologie noch nicht wirklich Anschluss gefunden, die meisten ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen waren einige Jahre älter als sie. Und schließlich gab es Reibereien mit Corinnas Geschäftspartnern, die sich für ihre Begriffe zu sehr in ihren Arbeitsbereich eingemischt hatten.
Weitere Monate später schließlich trennte sie sich von diesen. Der gemeinsame Friseursalon war Geschichte, Corinna übernahm stattdessen den kleineren Übergangssalon - ohne Geschäftspartner oder -partnerin. Und damit fühlten sie und André sich nun "richtig gut". Manchmal führt eben doch Plan B zum Ziel ... © 1&1 Mail & Media/teleschau