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Farm in Montana reaktiviert „Big Bud“ von 1977 - einen der größten Traktoren der Welt

Wirtschaft

Die riesigen Big Bud Knicklenker aus den 70ern sind auch heute noch wahre Ungetüme auf dem Acker und teilweise immer noch im Einsatz, u.a. bei den Hutterern.

Nun hat sich Welker Farms aus Montana einen Big Bud KT-450 aus dem Jahr 1977 vorgeknöpft und restauriert. Und weil sie schon mal dran waren, haben sie ihn gleich zu einem maßgefertigten „Big Bud 700“ umgebaut – einem der größten Traktoren, die je hergestellt wurden. Das Projekt ist jetzt abgeschlossen, berichtet das Portal "The Drive". Der Koloss konnte auch direkt seinen Wert bei der Weizenernte auf dem rund 4.000 ha großen Betrieb unter Beweis stellen.

Der Autor bei The Drive weist in dem Zuge darauf hin, dass es "einer der größten" Big Buds ist, denn der größte ist nach wie vor Big Bud 747, der von einem Detroit-Diesel-Motor des Typs 16V71 angetrieben wird und bei einer Breite von etwa 7,6 m eine Höhe von rund 4,3 m erreicht. Dennoch ist der neueste Big Bud von Welker Farms ein echtes Kraftpaket: Vollgetankt und ohne zusätzlichen Ballast bringt er rund 23,5 t auf die Waage.

Angetrieben wird er von einem 700 PS starken Cummins-Motor (Typ KTTA); dabei wurde der ursprüngliche 19-Liter-Dieselmotor durch ein gleich großes Aggregat mit Compound-Turboaufladung ersetzt, das mit einem Allison-Getriebe der Serie 6000 kombiniert ist.

Die für eine Traglast von 75.000 Pfund (34 t) ausgelegten Caterpillar-Achsen des Big Bud sind mit maßgefertigten Wold-Felgen bestückt, die auf gewaltigen Titan-1400-LSW-Reifen laufen. Diese Reifen sind tatsächlich so groß, dass die ursprünglichen Kotflügel des Traktors angepasst werden mussten. Wie zu erwarten, steckte in dieser Maschine jede Menge Spezialarbeit, da es für einen in den 1970er Jahren in Montana in Kleinserie gebauten Traktor kaum noch Original-Ersatzteile aus alten Lagerbeständen gibt.

Der Umbau des Big Bud von einem nackten Rahmen zu einem einsatzbereiten Traktor dauerte rund sieben Monate – und kostete eine Stange Geld. Welker Farms investierte 114.700 Dollar (102.205 €) aus eigener Tasche, während Sponsoren Produkte im Wert von 104.900 Dollar (93.473 €) beisteuerten, um das Projekt zu ermöglichen.

Insgesamt flossen 4.000 Arbeitsstunden in das Projekt; hätte man eine Werkstatt mit einem Stundensatz von 150 Dollar beauftragt, wären allein dafür weitere 600.000 Dollar (534.678 €) angefallen. Alles in allem hätte der Auftrag an einen Fachbetrieb Kosten von 820.000 Dollar (730.726 €) verursacht.

Beim Bau dieses Big Bud 700 ging es nie darum, einfach nur den größten Traktor weit und breit zu besitzen. Vielmehr nahm Welker Farms all diese Mühen auf sich, um ein Stück Geschichte auf dem eigenen Hof im Einsatz zu haben. Ein weiterer Vorteil für den Betrieb ist die einfache Wartung – im Gegensatz zu vielen modernen Maschinen. Und obwohl der Traktor nach wie vor gewaltig ist, verdichtet er den Boden bei weitem nicht so stark wie ein Modell 747; zudem dürfte sich eine Reparatur im Schadensfall deutlich unkomplizierter gestalten.

Die riesigen Big Bud Knicklenker aus den 70ern sind auch heute noch wahre Ungetüme auf dem Acker und teilweise immer noch im Einsatz, u.a. bei den Hutterern.

Nun hat sich Welker Farms aus Montana einen Big Bud KT-450 aus dem Jahr 1977 vorgeknöpft und restauriert. Und weil sie schon mal dran waren, haben sie ihn gleich zu einem maßgefertigten „Big Bud 700“ umgebaut – einem der größten Traktoren, die je hergestellt wurden. Das Projekt ist jetzt abgeschlossen, berichtet das Portal "The Drive". Der Koloss konnte auch direkt seinen Wert bei der Weizenernte auf dem rund 4.000 ha großen Betrieb unter Beweis stellen.

Der Autor bei The Drive weist in dem Zuge darauf hin, dass es "einer der größten" Big Buds ist, denn der größte ist nach wie vor Big Bud 747, der von einem Detroit-Diesel-Motor des Typs 16V71 angetrieben wird und bei einer Breite von etwa 7,6 m eine Höhe von rund 4,3 m erreicht. Dennoch ist der neueste Big Bud von Welker Farms ein echtes Kraftpaket: Vollgetankt und ohne zusätzlichen Ballast bringt er rund 23,5 t auf die Waage.

Angetrieben wird er von einem 700 PS starken Cummins-Motor (Typ KTTA); dabei wurde der ursprüngliche 19-Liter-Dieselmotor durch ein gleich großes Aggregat mit Compound-Turboaufladung ersetzt, das mit einem Allison-Getriebe der Serie 6000 kombiniert ist.

Die für eine Traglast von 75.000 Pfund (34 t) ausgelegten Caterpillar-Achsen des Big Bud sind mit maßgefertigten Wold-Felgen bestückt, die auf gewaltigen Titan-1400-LSW-Reifen laufen. Diese Reifen sind tatsächlich so groß, dass die ursprünglichen Kotflügel des Traktors angepasst werden mussten. Wie zu erwarten, steckte in dieser Maschine jede Menge Spezialarbeit, da es für einen in den 1970er Jahren in Montana in Kleinserie gebauten Traktor kaum noch Original-Ersatzteile aus alten Lagerbeständen gibt.

Der Umbau des Big Bud von einem nackten Rahmen zu einem einsatzbereiten Traktor dauerte rund sieben Monate – und kostete eine Stange Geld. Welker Farms investierte 114.700 Dollar (102.205 €) aus eigener Tasche, während Sponsoren Produkte im Wert von 104.900 Dollar (93.473 €) beisteuerten, um das Projekt zu ermöglichen.

Insgesamt flossen 4.000 Arbeitsstunden in das Projekt; hätte man eine Werkstatt mit einem Stundensatz von 150 Dollar beauftragt, wären allein dafür weitere 600.000 Dollar (534.678 €) angefallen. Alles in allem hätte der Auftrag an einen Fachbetrieb Kosten von 820.000 Dollar (730.726 €) verursacht.

Beim Bau dieses Big Bud 700 ging es nie darum, einfach nur den größten Traktor weit und breit zu besitzen. Vielmehr nahm Welker Farms all diese Mühen auf sich, um ein Stück Geschichte auf dem eigenen Hof im Einsatz zu haben. Ein weiterer Vorteil für den Betrieb ist die einfache Wartung – im Gegensatz zu vielen modernen Maschinen. Und obwohl der Traktor nach wie vor gewaltig ist, verdichtet er den Boden bei weitem nicht so stark wie ein Modell 747; zudem dürfte sich eine Reparatur im Schadensfall deutlich unkomplizierter gestalten.

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