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Fast alle Jobs gerettet: Deutscher Maschinenbauer nach Insolvenz aufgeteilt

Wirtschaft

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Plaidt (Rheinland-Pfalz) – Erst die Pleite, jetzt die Rettung in letzter Minute: Für den traditionsreichen Maschinenbauer Antriebstechnik Saftig GmbH gibt es nach der Insolvenz doch noch eine Zukunft. Zwei Investoren übernehmen große Teile des Unternehmens. Und erhalten fast alle Jobs!

Für immerhin 85 der zuvor rund 110 Beschäftigten geht es bei Saftig weiter. Bereits im Mai hatte BILD über die Probleme des 1955 gegründeten Familienunternehmens berichtet. Damals kämpfte der Maschinenbauer mit hohen Kosten und einer schwachen Auftragslage. Das Amtsgericht Mayen ordnete ein vorläufiges Insolvenzverfahren an. 110 Mitarbeiter an den Standorten Plaidt, Saffig und Kottenheim ( Rheinland-Pfalz ) bangten um ihre Zukunft.

Insolvenzverwalter fand zwei Käufer

Insolvenzverwalter Jens Lieser hat den Betrieb an zwei Investoren verkauft, die das Unternehmen nun aufteilen. Die Demis GmbH aus dem hessischen Wölfersheim übernimmt am Standort Plaidt die Bereiche Elektromaschinenbau und Antriebstechnik, Elektrotechnik und Automatisierung. Die Sapek Metal Solutions GmbH führt die Blech- und Umformtechnologie sowie den Stahl- und Anlagenbau am Standort Kottenheim weiter.

Insgesamt werden 85 Beschäftigte übernommen. „Damit bleibt ein Großteil der Arbeitsplätze erhalten und die langjährige Kompetenz des Unternehmens wird fortgeführt“, sagt Insolvenzverwalter Jens Lieser auf Anfrage von BILD. Die neuen Eigentümer sehen sogar Wachstumspotenzial. Sascha Dousa, Geschäftsführer der Demis GmbH: „Die übernommenen Geschäftsbereiche eröffnen uns attraktive Entwicklungsmöglichkeiten.“

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